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Ellhofen/Obersulm
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Gute Infrastruktur, aber hohe Verkehrsbelastung

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Lob, aber auch Kritik gab es bei zwei Vor-Ort-Aktionen der Heilbronner Stimme im Rahmen von "12 Monate 12 Regionen".

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Chefredakteur Uwe Ralf Heer (Mitte) und Stellvertreterin Tanja Ochs im Gespräch mit einem Obersulmer.
Chefredakteur Uwe Ralf Heer (Mitte) und Stellvertreterin Tanja Ochs im Gespräch mit einem Obersulmer.  Foto: Berger, Mario

Die Heilbronner Stimme direkt: Im Rahmen der Ganzjahresaktion "12 Monate - 12 Regionen" stehen Journalisten bei Vor-Ort-Aktionen Rede und Antwort und sind offen für Wünsche und Anregungen. Im Gebiet für diesen Monat, dem Weinsberger Tal und den Löwensteiner Bergen, waren die Redakteure gleich an zwei Stellen präsent: in Ellhofen und in Obersulm.

Sichtweisen sind unterschiedlich

Wie unterschiedlich die Sichtweisen sind, wird am Stand vor dem Stimme-Infomobil bei Edeka Ueltzhöfer in Ellhofen deutlich. Dr. Michael Saefkow, Hygieniker im Ruhestand, bemängelt, die HSt sei "negativ gegen Corona-Maßnahmen eingestellt". Das Ehepaar Helmut Schumacher und Tanja Weiß sowie Gottfried Nothof sehen es genau umgekehrt. Sie monieren "Scharfmacherei" und fühlen sich als Kritiker der Maßnahmen an den Pranger gestellt. Chefredakteur Uwe Ralf Heer und Stellvertreterin Tanja Ochs stellen klar: Die Stimme versuche zum Beispiel durch Frage-und-Antwort-Texte alle Aspekte zu berücksichtigen.

Es lebt sich gut im Weinsberger Tal

Es gibt auch manches Lob für die Zeitung - und fürs Weinsberger Tal: "Gute Infrastruktur, gute Läden, gute Versorgung", findet Helmut Schumacher. Die beiden Bürgermeister Wolfgang Rapp (Ellhofen) und Stefan Thoma (Weinsberg) vernehmen das gerne.

Anregungen und Wünsche nahm Uwe Ralf Heer auch bei der Vor-Ort-Aktion in Ellhofen entgegen.
Fotos: Mario Berger
Anregungen und Wünsche nahm Uwe Ralf Heer auch bei der Vor-Ort-Aktion in Ellhofen entgegen. Fotos: Mario Berger  Foto: Berger, Mario

"So schön es hier überall ist, die Lärmbelästigung ist das größte Problem", sagt Roswitha Schwarzkopf, die zum Info-Mobil auf den Willsbacher Marktplatz gekommen ist. Sich mit Abstand zu unterhalten, ist nicht einfach, während die Blechlawine durch die Ortsmitte donnert. Der Verkehr ist für Schwarzkopf auch der Knackpunkt beim geplanten Baugebiet "Hofäcker/Bei der Schießmauer". Angesichts der Größe reichten die bestehenden Zu- und Abfahrtswege nicht aus, ist sie überzeugt. "Da droht der Verkehrsinfarkt." Schwarzkopf wendet sich an Bürgermeister Björn Steinbach: Ob man mit der Realisierung nicht warten sollte, bis die Umgehungsstraße gebaut ist?

Bürgermeister hält sich bedeckt

Die Einkaufsmöglichkeiten in Willsbach seien nach der Schließung des Penny für ältere, nicht mobile Einwohner unbefriedigend, kommt Schwarzkopf auf ein anderes Thema zu sprechen. Die Markthalle in der ehemaligen WG, die 2022 öffnet, sei kein Ersatz. Was sich in Sachen Laden auf dem alten Sportplatz tun könnte, wollte der Bürgermeister nicht verraten. Es gebe eine Gesamtlösung, die jedoch zuerst dem Gemeinderat vorgestellt werde. Ein Einwohner aus Weiler bedauert, dass angesichts des Wohnungsmangels Bebauungspläne dem Ausbau von Dachgeschossen im Wege stehen können.

 
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