Der Bleichsee bei Löwenstein: Idyllischer Ort zum Loslassen oder Loslegen
Der künstlich angelegte Bleichsee ist zu jeder Jahreszeit ein ideales Ausflugsziel oder toller Startpunkt von Wanderungen. Vor allem morgens und am Abend ist der Löwensteiner See eine Ruheoase. Rund um das Landschaftsschutzgebiet lockt im Sommer eine Heidelbeer-Selbstpflückplantage.

Für manchen - vor allem für Hobbyfotografen und Wanderer - gehört der Bleichsee zu den Favoriten unter den Seen in der Region. Still liegt er da, vor allem in den Morgen- und Abendstunden. Idyllisch, romantisch. So kann der künstlich angelegte See Ziel- oder Ausgangspunkt sein. Ziel für einen kleinen Spaziergang rund um den See. Oder Start für eine große Wandertour durch die Wälder der Löwensteiner Berge samt Abstecher zur Burg Löwenstein. Möglichkeiten gibt es unendlich viele.
Seinen Namen hat der zwischen Löwenstein und Vorhof gelegene Bleichsee durch die historische Nutzung. In den Jahren zwischen 1775 bis 1806 wurde hier Leinwand aus Flachsfasern gewässert und gebleicht. Heute ist die Fläche, die sich auf 368 Metern Höhe befindet, Landschaftsschutzgebiet und bildet die Wasserscheide zwischen Sulm und Schozach.
Seerosen und Frösche im Frühling, angenehmer Schatten im Sommer, buntes Laub im Herbst und leuchtende, trockene Gräser in der Wintersonne. Der von einem Wanderparkplatz aus gut erreichbare Rundweg um den See bietet einige Bänke zum Ausruhen und Genießen. Einziger Wehrmutstropfen: Im Sommer stören die auf der nahen Landstraße vorbeiknatternden Motorräder die Stille.
Wer im Hochsommer den Ausflug noch versüßen will, plant (nach einem Blick auf die Homepage) einen Stopp auf der 1,5 Hektar großen Selbstpflücker-Heidelbeerplantage der Familie Vollert ein, die neben dem See liegt. Dort warten rund 5400 Sträucher darauf, geerntet zu werden.

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