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Trotz rasantem Wachstum: Wie die Familie Würth ihre Firmenkultur bewahren will

  
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Mit 87.000 Mitarbeitern weltweit ist der Handelskonzern Würth längst kein einfacher Familienbetrieb mehr. Im Interview erklären Reinhold Würth und sein Enkel und designierter Nachfolger Benjamin Würth, wie sie die besondere Unternehmenskultur erhalten wollen.

87.000 Mitarbeiter beschäftigt die Würth-Gruppe in über 80 Ländern und in mehreren hundert Firmen. Trotzdem will Würth ein hohenlohisches Familienunternehmen bleiben. Wie also lässt sich das bei dieser Größe bewahren? „Das geht über die Unternehmenskultur", erklärt Benjamin Würth, designierter Nachfolger seines Großvaters Reinhold, im Interview mit unserer Zeitung.


Reinhold Würth will offen für andere Meinungen bleiben

„Nahbar bleiben wir, wenn wir zum Beispiel die Arroganz fernhalten", sagt Benjamin Würth. Dies sei nicht nur intern, sondern auch im Umgang mit Kunden wichtig. Offenheit für andere Meinungen gehöre ebenfalls zur Firmenphilosophie, wie Reinhold Würth weiter erklärt: "Wenn das Argument besser ist, wäre es fatal, wenn man aus Prinzip oder aus Machtstreben in die falsche Richtung geht."

 


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