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Audi und Schwarz-Gruppe weiten Homeoffice aus

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Die Schwarz-Gruppe und Audi schicken ihre Mitarbeiter in den Verwaltungsbereichen ab sofort wieder verstärkt ins Homeoffice. Zudem gilt bei Audi ab Freitag eine Maskenpflicht für alle Gesprächssituationen. Andere Firmen warten noch ab.

„Wir hatten nach dem Lockdown im Frühjahr im Sommer den Geschäftsbetrieb wieder hochgefahren auf maximal 30 Prozent und reduzieren jetzt“, sagte eine Sprecherin der Schwarz-Gruppe. Unter dem Stichwort „gesunde Distanz“ habe die Schwarz-Gruppe ein Phasenmodell entwickelt, das sich am allgemeinen Infektionsgeschehen orientiert.

Da die Fallzahlen weiter steigen, gelte ab sofort die Regelung, dass maximal 20 Prozent der Mitarbeiter an den Verwaltungsstandorten arbeiten. Im Raum Heilbronn-Neckarsulm sind mehrere Tausend Mitarbeiter in den Verwaltungen von Kaufland und Lidl sowie den übergreifenden Unternehmen wie Schwarz IT beschäftigt.

Auch Audi reagiert auf das aktuelle Infektionsgeschehen

Auch der Autobauer Audi empfiehlt am Standort Neckarsulm, dass Mitarbeiter verstärkt die Möglichkeit nutzen, im Homeoffice zu arbeiten, teilte eine Sprecherin mit. Diese Information sei am Donnerstag auch im Audi-internen Intranet verbreitet worden. Schon bisher wurden in der Corona-Zeit Besprechungen, Konferenzen und Meetings bei Audi per Microsoft Teams oder Skype abgehalten. 

Ab Freitag, 16. Oktober, gilt eine erweiterte Maskenpflicht in allen Gesprächssituationen, auch wenn ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.Bereits seit 13. Oktober gilt eine Maskenpflicht auf dem gesamten Werkgelände abseits der als grün gekennzeichneten Arbeitsplätze. So müssen die Audianer auf dem Weg zum Arbeitsplatz und immer dann, wenn sie ihn verlassen, eine Alltagsmaske oder Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


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Homeoffice und die Folgen für Neckarsulm


Bei Würth ist derzeit nur die Hälfte der Verwaltungsmitarbeiter in der Firma

Ein wesentlicher Teil der Würth-Beschäftigten arbeite dort, wo es technisch möglich und organisatorisch sinnvoll ist, im Homeoffice, teilt ein Sprecher des Künzelsauer Unternehmens mit. Derzeit seien nie mehr als 50 Prozent der Verwaltungsmitarbeiter in den Büros anzutreffen. 

Abteilungen und Teams seien bei Würth so aufgeteilt, dass möglichst keine Infektionsketten zustande kommen können. „Selbstverständlich beobachten wir die Situation aber weiterhin sehr genau“, erklärt der Sprecher. „Sollte sich die Situation weiter verschlechtern, werden wir entsprechend darauf reagieren.“

Der Neckarsulmer IT-Dienstleister Bechtle sieht „momentan keine Notwendigkeit, von unserem bisherigen Vorgehen abzuweichen, das einen Mix aus Homeoffice und Präsenz vorsieht“. Wie ein Sprecher mitteilt, sei ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet und an allen Standorten umgesetzt worden, das noch über die behördlichen Vorgaben hinausgeht. Daran halten sich die Mitarbeiter sehr diszipliniert. 

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