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Mittelständler treffen auf Startups aus Deutschland und Israel

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Das Netzwerk Venture Forum Neckar bringt beim Online-Kongress die Unternehmen aus Heilbronn-Franken mit innovativen Gründern zusammen.

Ein Rädchen greift ins andere: In der Region gibt es viel Know-how bei Produktionsbetrieben. Startups konzentrieren sich auf Digitalisierung. 
Foto: Funtap/stock.adobe.com
Ein Rädchen greift ins andere: In der Region gibt es viel Know-how bei Produktionsbetrieben. Startups konzentrieren sich auf Digitalisierung. Foto: Funtap/stock.adobe.com  Foto: Adobe Stock

Zum achten Mal veranstaltet das Business-Angel-Netzwerk Venture Forum Neckar einen Kongress, um Startups und etablierte Mittelständler zusammenzubringen.

Zum ersten Mal wird es allerdings keine Präsenzveranstaltung sein. Am 5. November werden in einem Zoom-Meeting die Chancen der Industrie 4.0 ausgelotet.

Die Partner des Venture Forums wechseln

"Wir haben jeweils unterschiedliche Partner", sagt Tanja Bockaj, die Geschäftsführerin des Venture Forum Neckar. Im vergangenen Jahr sei die Stadt Heilbronn als neu gegründete "Startup City" Mitveranstalter gewesen. In diesem Jahr ist es der Zukunftsfonds Heilbronn.

Dieser nutzte seine Verbindungen nach Israel, um drei junge Firmen aus der Startup-Nation im Nahen Osten für die Veranstaltung zu gewinnen. Wie neun weitere Gründer stellen sie ihre Geschäftsmodelle vor.

Der Zukunftsfonds will seit kurzem auch mit einer Beteiligung an der Wirtschaftsrepräsentanz des Landes Baden-Württemberg Firmen für die Region Heilbronn-Franken interessieren. Ebenso wie dem Risikokapitalfonds und dem Verbindungsbüro in Tel Aviv ist es dem Venture Forum Neckar ein Anliegen, kleinere und größere Weltmarktführer in der Region mit Digitalisierungsspezialisten zusammenzubringen.

Bewerbungsschluss für Startups ist Ende Oktober

Startups können sich noch bis Ende Oktober bewerben. Eine Jury wird dann entscheiden, welche zum Zug kommen und sich am 5. November präsentieren dürfen. Im Anschluss an die drei Vorstellungsrunden und Vorträge am Vormittag wird es dann auch die Möglichkeit geben, sich unkompliziert zu verabreden, so dass das Netzwerken nicht zu kurz kommt.

Dabei können die Teilnehmer auch in Kontakt kommen mit Institutionen wie den Campus Founders, die auf dem Bildungscampus derzeit ein gründerfreundliche Ökosystem aufbauen. "Trotz Corona wollen wir die Innovation fördern", sagt Tanja Bockaj. "Den Kopf in den Sand stecken bringt nichts."

Infos und Anmeldung

Startups und Studenten können vergünstigt an dem Kongress teilnehmen, für Mitglieder ist die Veranstaltung kostenlos. Der Standard-Tagungspreis liegt bei 120 Euro. Anmeldung ist möglich bis zum 4. November unter www.vf-n.de. Startups können sich bis 31. Oktober bewerben: www.vf-n.de.

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