Audi stellt Spenden in Millionenhöhe bereit
Audi schnürt ein Paket von fünf Millionen Euro, um medizinische und soziale Einrichtungen in den Standort-Regionen in Deutschland und weltweit zu unterstützen. Auch Audianer aus Neckarsulm treten dabei als Vermittler auf.

Bereits am Montag hatte Audi 200.000 Euro an die SLK-Kliniken in Heilbronn und 400.000 Euro an die Klinik in Ingolstadt übergeben. Jetzt legt der Autobauer nach. Fünf Millionen Euro „Soforthilfe“ für medizinische und soziale Einrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene haben der Vorstand der Audi AG und die Betriebsräte an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm jetzt auf den Weg gebracht. Das Geld wird zusätzlich zu den 600.000 Euro für die Krankenhäuser bereitgestellt.
Eine der ersten Amtshandlungen des neuen Chefs
„Die Corona-Pandemie stellt uns alle weltweit vor extreme Herausforderungen – uns als Unternehmen und die Gesellschaft als Ganzes“, sagte Audi-Chef Markus Duesmann an seinem ersten Tag im neuen Amt. Er danke allen Audianerinnen und Audianern, die in dieser außergewöhnlichen Zeit mitanpacken und helfen, wo sie gebraucht werden.
„Ich bin überzeugt: Es wird für die Audianer auch nach der Krise weitergehen“, sagte Duesmann. Im Moment zähle aber vor allem die Gesundheit der Mitarbeiter, ihrer Familien und der Gesellschaft als Ganzes.
Audi-Mitarbeiter werden aktiv
Audianer, die sich einbringen und tatkräftig unterstützen wollen, können über eine Audi-interne E-Mail-Adresse ihre Angebote und Anfragen einreichen. Die Vorschläge sollen zeitnah geprüft und bewertet werden.
Peter Mosch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Audi AG, erklärte dazu: „Die Bereitschaft in unserer Mannschaft, in der Corona-Krise zu helfen, ist enorm. Indem wir aktiv beim Thema Spendenvergabe mitarbeiten, kommen wir unserer großen Verantwortung gegenüber den Regionen unserer Standorte nach.“
Medizinische Ausrüstung für Krankenhäuser
Das erste Projekt ist bereits angestoßen. In Ingolstadt unterstützt Audi jetzt auch die Challenge „sprint4local – Eine Woche für Ingolstadt“, das unter anderem vom Digitalen Gründerzentrum der Region Ingolstadt initiiert wurde. In Neckarsulm wartet das Unternehmen nun auf Vorschläge.
Auch die internationalen Standorte des Audi-Konzerns unterstützen in ihren Regionen vor Ort: Sie stellen unter anderem medizinische Ausrüstung zur Verfügung – so wie zum Beispiel Audi Brussels oder Audi China. Audi Hungaria wird dem Gyorer Krankenhaus eine Geldspende zukommen lassen. Weitere Maßnahmen werden im Moment an allen Standorten konkret geplant.
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Kommentare
Manfred Urich am 02.04.2020 08:42 Uhr
@Herr Preuß,
Ihr Kommentar spiegelt die eigene Verbitterung über ewige Erfolglosigkeit im eigenen Leben wieder.
am 01.04.2020 22:46 Uhr
Ich finde es wirklich spannend das Diskussionen persönlich motiviert vermengt werden und nicht das Wesentliche im Vordergrund steht.
es geht hier um eine Firma die soziales Engagement zeigt und Verantwortung trägt danke AUDI
JOCHEN Mirtschink am 01.04.2020 19:47 Uhr
Die AUDI-AG hat alles richtig gemacht. Der Gesundheitsschutz des Personals hat oberste Priorität. Zudem ist ein geregelter Arbeitsablauf nicht möglich, wenn Zulieferer wegen der Coronakrise das benötigte Material nicht bereitstellen können.
@Herr Preuss, denken Sie mal nach, wie viel Audianer und Mitarbeiter der ganzen Zuliefererkette hier Steuern zahlen und ihr Geld in der Region ausgeben.
Und übrigens, gut dass die AUDI-AG in der Not spendet. Alles richtig gemacht.
Martin Berger am 01.04.2020 16:47 Uhr
@Herr Preuss,
ich weiß nicht auf welcher Welt Sie gerade leben.
Ihr Kommentar ist eine bodenlose Frechheit!
Der AUDI AG einen großen Dank!
güntherotto preuss am 01.04.2020 15:09 Uhr
Audi hatte letztes Jahr einen Millardengewinn. Lug und Trug waren an der Tagesordnung. Audi hat 2020 Kurzarbeitergeld beantragt das der Steuerzahler trägt und jetzt kommen großzügige Spenden die ebenfalls der Steuerzahl bezahlt. Audi hat sicher Gelder beantragt um die Coronakrise zu bewältigen und seinen Aktionären Dividenden auszubezahlen! Sicherlich gibt es auch 2020 einen Boni für die GF und Mitarbeiter! Wollen die uns denn alle für vollkommen verblödet verkaufen?
Mario Hommel am 01.04.2020 16:58 Uhr
das ihrem Kommentar zu Ehren gereicht.
Wie sagte schon Arthur Schopenhauer so treffend: In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid.