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6,9 Millionen für Wasserstoff-Kompetenzzentrum Hydrogenium

  
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Für die Wasserstoff-Testinfrastruktur auf dem Gelände des Raumfahrtzentrums (DLR) in Lampoldshausen stehen insgesamt mehr als zehn Millionen Euro zur Verfügung. Am Donnerstag überreichte Nicole Hoffmeister-Kraut, die Wirtschaftsministerin des Landes, den lange erwarteten Scheck.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) übergibt das Fördergeld an Daniela Lindner vom DLR und Patrick Dufour von der WFG.
Foto: Gleichauf
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) übergibt das Fördergeld an Daniela Lindner vom DLR und Patrick Dufour von der WFG. Foto: Gleichauf  Foto: Gleichauf, Christian

Gut zwei Jahre hat es gedauert von der Verkündung bis zur Überreichung des symbolischen Schecks: 6,9 Millionen Euro überbrachte am Donnerstag die Wirtschaftsministerin des Landes, Nicole Hoffmeister-Kraut, für das Wasserstoff-Kompetenzzentrum Hydrogenium.

Es soll auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entstehen und Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit bieten, Wasserstoffanwendungen sicher zu testen. Mit dem Geld kann das Konsortium aus DLR, Hochschule Heilbronn, TU München, Fraunhofer-Institut und Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn nun loslegen.


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Der stellvertretende Leiter der EU-Vertretung in München, Renke Deckarm, kam eigens nach Heilbronn, um "den Beitrag der EU sichtbar zu machen". Für die "bürokratischen Formulare", die für die Verzögerungen auf dem Weg zum endgültigen Bewilligungsbescheids gesorgt haben, könne er allerdings nicht die Verantwortung übernehmen, so Deckarm.

4,6 Millionen Euro wurden aus europäischen Efre-Mitteln finanziert, 2,3 Millionen steuert das Land bei. Das DLR selbst wird noch einmal weitere vier Millionen Euro investieren.

Anfragen gibt es bereits

Was es mit dem Hydrogenium auf sich hat, erklärte DLR-Abteilungsleiterin Daniela Lindner. Seit Jahren bekomme das DLR Anfragen von Unternehmen, die Know-how benötigen. "Doch ein Raketenprüfstand ist nur bedingt geeignet, mal kurz einen Flüssigwasserstoff-Wärmetauscher zu testen", gibt sie ein Beispiel. Mit dem neuen Hydrogenium soll die Infrastruktur dafür geschaffen werden.

Ein Erfolg auch für Patrick Dufour und Andreas Schumm, die sich als regionale Wirtschaftsförderer mit Erfolg für die Förderung eingesetzt hatten.

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