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Hochschule erhält hohe Fördersumme für KI-Kompetenzzentrum

Mit insgesamt 999.000 Euro fördert die Carl-Zeiss-Stiftung ein Heilbronner Hochschul-Projekt zu Künstlicher Intelligenz.

Hettich
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Studierende der Hochschule Heilbronn verärgert über abgesagte Klausuren
Die Hochschule Heilbronn hat für das Wintersemester mehr als 47.000 angemeldete Prüfungen. Wegen der hohen Corona-Zahlen in der Stadt mussten die Präsenz-Prüfungen verschoben werden. Foto: Denis Mugler

Die Hochschule Heilbronn (HHN) baut ein Kompetenzzentrum auf, das Firmen vor allem im industriellen Bereich bei der Einführung Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützen soll. Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Projekt über drei Jahre mit insgesamt 999.000 Euro, wie die HHN mitteilte.

"Einige Unternehmen sind schon mit im Boot, für sie suchen wir KI-Lösungen", erläutert Projektleiter Professor Nicolaj Stache die Grundidee des "Transfer- und Kompetenzzentrums Industrial AI", das an der Hochschule aufgebaut wird. AI ist die Abkürzung für "Artificial Intelligence", also Künstliche Intelligenz - ein Forschungsfeld, das in Heilbronn derzeit eine zentrale Rolle spielt. Im Gewerbegebiet Steinäcker entsteht der KI-Innovationspark, der viele Aktivitäten in diesem Bereich bündelt. Das Land Baden-Württemberg hatte Heilbronn den Zuschlag für das 100-Millionen-Euro-Projekt gegeben.

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Später Umzug in Innovationspark nicht ausgeschlossen

HHN-Projektleiter Stache schließt nicht aus, dass auch das neue Kompetenzzentrum der Hochschule sich irgendwann im Innovationspark ansiedelt. Bis zu dessen Fertigstellung können die HHN-Forscher nicht warten. Das Kompetenzzentrum startet bereits im Februar, ein Neubau ist nicht vorgesehen. Dafür gibt es mehrere konkrete Projekte. Ein Anwendungsbeispiel: Ein Unternehmen sucht Wege, Störungen in seinem Logistikzentrum schon früh identifizieren zu können. Hier könne KI durch Auswertung von Sensordaten helfen, Anomalien rasch auf die Spur zu kommen, erklärt Stache.

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