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Kooperationen erwünscht

Spannendes Projekt am Bildungscampus Heilbronn geplant – das steckt dahinter

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Ein neues Format auf dem Bildungscampus Heilbronn soll schon im Herbst beginnen. Kooperationen sind hier ausdrücklich erwünscht.

 

Neues Format für Mitarbeiter der wissenschaftlichen Institutionen auf dem Bildungscampus Heilbronn soll im Herbst beginnen. Kooperationen sind hier ausdrücklich erwünscht. Das steckt dahinter.Foto: Archiv/Kunz
Neues Format für Mitarbeiter der wissenschaftlichen Institutionen auf dem Bildungscampus Heilbronn soll im Herbst beginnen. Kooperationen sind hier ausdrücklich erwünscht. Das steckt dahinter.Foto: Archiv/Kunz  Foto: Kunz

Der Bildungscampus in Heilbronn beheimatet 16 Institutionen. In wenigen Jahren stößt die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich dazu. Und die Dieter-Schwarz-Stiftung steht mit weiteren wissenschaftlichen Akteuren in Kontakt, die nach Heilbronn kommen wollen.

Die Mitarbeiter und Studenten sollen aber nicht ausschließlich mit Kollegen und Kommilitonen ihrer jeweiligen Einrichtung zu tun haben. Zentrale Anlaufstellen wie Mensa und Bibliothek gibt es schon. Auch gemeinsame Veranstaltungen wie die Nacht der Wissenschaften bringen den Bildungscampus abseits der Hörsäle und Büros zusammen. Nun wollen zwei Professorinnen den wissenschaftlichen Austausch untereinander forcieren. Bildungscampus

"Bildungscampus vernetzt" heißt das Projekt, hinter dem Nicole Ondrusch und Doris Ternes stehen. Nicole Ondrusch ist Professorin für Software Engineering und Digitale Transformation an der Hochschule Heilbronn, Doris Ternes leitet als Professorin am Center for Advanced Studies der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heilbronn das Zentrum für Hochschuldidaktik und lebenslanges Lernen. Obwohl beide in Heilbronn tätig sind, haben sie sich erst auswärts bei einer Tagung kennengelernt. Sie merkten, dass sie beide fasziniert vom Vernetzen sind. Und genau das soll ihr neues Angebot "Bildungscampus vernetzt" leisten, das im Herbst erstmals stattfinden soll. Bildungscampus

"Bildungscampus vernetzt" in Heilbronn: Das ist die Idee hinter diesem Format

"Wir wollen den Mitarbeitern auf dem Bildungscampus die Möglichkeit geben, sich kennenzulernen und zu vernetzen", sagt Nicole Ondrusch. Ideal sei es dabei natürlich, wenn bei den Treffen die Teilnehmer gegenseitig voneinander profitieren können. "Daraus können sich auch Synergien ergeben", sagt Doris Ternes. "Es soll ein Doing auslösen", nennt sie es.

Acht Mal treffen sich die Teilnehmer im Spätjahr in Kleingruppen. Wie genau sich diese zusammensetzen und worum es in ihnen überhaupt geht, das hängt maßgeblich von der Zusammensetzung der Interessierten ab. Wo liegen Schnittmengen der Teilnehmer, wer könnte mit wem in einer Gruppe überhaupt zusammenpassen, wer von wem dann profitieren? Das Zusammenstellen dieser Arbeitsgruppen: "Das wird die spannende Herausforderung beim ersten Treffen sein", sagt Doris Ternes. Denn acht Treffen sollen genügen, um dann auch ein Projekt abzuschließen. Das Projekt ist nicht das einzige, am Bildungscampus begeistert auch ein Projekt zu Bio-Gemüse. 

Die Professorinnen wünschen sich Kooperationen, sonst bleibt es bei der Koexistenz

Die beiden Professorinnen erarbeiten derzeit die weiteren Details, damit es im Wintersemester losgehen kann. Dasselbe Format soll es in den beiden darauffolgenden Semestern erneut geben. Im Anschluss daran werten die Wissenschaftlerinnen aus, wie erfolgreich die Vernetzung tatsächlich war. Schon jetzt ist Doris Ternes davon überzeugt: Es brauche mehr als nur gemeinsame Veranstaltungen auf dem Bildungscampus, sonst bleibe es bei einer Koexistenz der Einrichtungen.

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