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In Kirchardt steht die Zukunft mit Highspeed-Internet vor der Tür

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Spatenstich für Highspeed-Internet mit Bürgermeister Gert Kreiter und Vertretern der verantwortlichen Unternehmen.

Nach dem Spatenstich noch ein Bild mit Bagger, aber ohne Andreas Schumm. Von links: Peter Raue, Gert Kreiter, Martin Herkommer, Heinz Honemann. 
Foto: Schwarzbürger
Nach dem Spatenstich noch ein Bild mit Bagger, aber ohne Andreas Schumm. Von links: Peter Raue, Gert Kreiter, Martin Herkommer, Heinz Honemann. Foto: Schwarzbürger  Foto: Schwarzbürger, Susanne

Geschwindigkeit, das zeichnet nicht nur Internetverbindungen über Glasfaser aus, sondern auch das Tempo, mit der der Breitbandausbau in Kirchardt vorangetrieben wird. Wenige Monate nach Ende der Vermarktungsphase der Deutschen Giganetz starteten mit dem symbolischen Spatenstich an der Ecke Körner-/Schillerstraße am Mittwoch offiziell die Bauarbeiten.

Kirchardt wird nicht abgehängt

Gert Kreiter freut sich sichtlich. Die Versorgung mit Highspeed-Internet sei bedeutend für den Ort, betont der Bürgermeister. Die 6000-Einwohner-Gemeinde würde sonst schnell abgehängt. "Homeoffice, Online-Besprechungen und Video-Konferenzen, Streaming-Dienste, Online-Shopping, Gaming: Das alles ist nur möglich mit einer leistungsfähigen Datenleitung." Wie schnell die Technik an ihre Grenzen stößt, habe man bei Online-Gemeinderatssitzungen und Bürgerversammlungen während der Corona-Lockdowns deutlich zu spüren bekommen.


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Begeistert ist das Gemeindeoberhaupt auch von der Solidarität seiner Kirchardter. "Es haben auch Menschen den Vorvertrag unterschrieben, die selbst keinen Vorteil daraus ziehen", sagt Kreiter mit Blick auf ältere Mitbürger, die "nicht so internetaffin" seien. Doch der Anschluss werde den Wert ihrer Immobilien steigern.

Ohne die Vermittlung, Unterstützung und Förderung durch die WHF, die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH, hätte man den Ausbau sicherlich nicht so schnell aufs Gleis setzen können, ist Kreiter überzeugt. WHF-Geschäftsführer Andreas Schumm ist seinerseits begeistert über die 1200 Kirchardter, die den Vorvertrag unterschrieben haben. Er wirbt: "Es besteht immer noch die Möglichkeit, sich dem Thema anzuschließen." Die Verantwortung dafür wechselte aber jetzt vom Marketing zu den Bauleuten: "Heute können wir in die Umsetzung gehen", so Schumm.


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Bockschaft in zwei Wochen zu schaffen

Wie diese Umsetzung aussehen soll, erklärt Dr. Peter Raue, der regionale Projektleiter der Giganetz. "Wir fangen in Bockschaft an. Das ist ein kleiner Ort. Ich gehe davon aus, dass wir dort in zwei Wochen durch sind", erntet er Lacher unter den anwesenden Gemeinderäten und Ortsvorstehern. Aber komplett scherzhaft meint er das nicht: "Wir bauen zwar überall, aber auch schnell." Zwar könne der eine oder andere Anwohner vielleicht mal zwei bis drei Tage nicht mit dem Auto auf sein Grundstück, aber dennoch könne man das Legen von Glasfaserleitungen nicht mit dem von Gas- oder Wasserleitungen vergleichen.

Martin Herkommer, Giganetz-Regionalleiter Süd, sekundiert, indem er nochmal den Unterschied zur herkömmlichen Übertragungsart erklärt: Bis Herbst 2023 sollen in ganz Kirchardt über das Medium Glas übertragene Lichtsignale für schnelle Internetverbindungen sorgen, ganz anderes als die bisher über Kupferkabel laufenden elektrischen Signale.

Nun ist Heinz Honemann dran, als Geschäftsführer der Deutschen Tiefbau verantwortlich für die Arbeiten. Dem bleibt nur, die Kirchardter für ihr Entgegenkommen schon im Vorfeld zu loben.

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