Pilot stirbt bei Flugzeugabsturz bei Mosbach
Beim Absturz eines Segelflugzeuges mit Hilfsmotor, der sich am Sonntag gegen 12.45 Uhr in der Nähe von Mosbach-Reichenbuch ereignete, kam der 73-jährige Pilot aus Mosbach ums Leben.
Beim Absturz eines Segelflugzeuges mit Hilfsmotor, der sich am Sonntag gegen 12.45 Uhr in der Nähe von Mosbach-Reichenbuch ereignete, kam der 73-jährige Pilot aus Mosbach ums Leben.
Laut Zeugenaussagen soll es bereits beim Start vom Flugplatz Mosbach-Schreckhof Probleme gegeben haben, die kurz darauf zum Absturz der Maschine auf ein freies Feld führten. Beim Absturz fing die Maschine Feuer.
Der Pilot, der allein in der Maschine gewesen sei, sei verbrannt und habe nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden können.
Neben dem Kreisbrandmeister war die Freiwillige Feuerwehr Mosbach mit fünf Einsatzfahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort. Zur Klärung der Absturzursache befand sich ein Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung vor Ort. Die Stelle in Braunschweig ist zentral für die Untersuchung von Flugzeugunglücken in Deutschland zuständig.
Bis die Ursachen geklärt sind, vergehen meist mehrere Wochen. Sie gehen zum Beispiel Fragen nach, ob etwa die Technik versagt hat, die Wetterbedingungen oder auch menschliches Versagen eine Rolle gespielt haben könnten.
Im Südwesten hatten es zuletzt wiederholt Abstürze von Kleinflugzeugen mit Todesfällen gegeben. So kam am 24. April der 66 Jahre alte Pilot eines Kleinflugzeugs in einem Ortsteil von Obersontheim (Kreis Schwäbisch Hall) bei einem Absturz ums Leben. Er hatte auf einem Flugplatz für Ultraleichtflugzeuge Start- und Landeübungen gemacht. Am 15. April waren zwei Piloten im Alter von 74 und 76 Jahren gestorben, als ein Sportflugzeug und ein Ultraleichtflugzeug bei Schwäbisch Hall in der Luft zusammenprallten.

Stimme.de