Fassadenteile aus Stuttgarter Hauptbahnhof gebrochen
Die herabfallenden Fassadenteile am frühen Dienstagmorgen haben ein Loch von circa 3 Metern Durchmesser in der Außenfassade des historischen Bonatzbaus hinterlassen. Verletzt wurde niemand.

Am Dienstagmorgen (17. August 2021) gegen 3:30 Uhr waren Polizei- und Feuerwehr am Stuttgarter Hauptbahnhof aufgrund herabfallender Fassadenteile im Einsatz. Darüber informiert die Bundespolizeiinspektion in einer Pressemitteilung von Dienstagmorgen.
Laut aktuellem Sachstand fiel ein Stück der Fassaden des Bahnhofsgebäudes herunter und hinterließ ein Loch von circa 3 Metern Durchmesser in der Außenfassade des Bonatzbaus.
Bonatzbau gesperrt
Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr, Landes- und Bundespolizei sperrten das Gebäude ab und erkundeten den Schaden. Personen wurden durch den Vorfall nicht verletzt, die Höhe des Sachschadens kann im Moment noch nicht beziffert werden.
Der Bonatzbau sowie der umliegende Bereich wurden zunächst gesperrt. Der Zugverkehr sei von der Sperrung aber nicht betroffen, erklärte ein Sprecher der Bundespolizei in Stuttgart. Passagiere wurden über das Gelände der Landesbank Baden-Württemberg und den Schlossgarten zu den Zügen umgeleitet. Statiker untersuchen derzeit, ob eine Gefahr für die Statik des Gebäudes bestehen könnte.
Ursache noch unklar
Zur Ursache für den Fassadenbruch sowie einer möglichen Gefahr für die Statik konnte die Feuerwehr zunächst keine Aussagen treffen.
Stimme.de