Bad Rappenau
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Schwerer Unfall bei Bad Rappenau - Rettungshubschrauber im Einsatz

Zu einem schweren Unfall ist es am Freitagabend zwischen Bad Rappenau und dem Stadtteil Bonfeld gekommen. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Heike Kinkopf
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Lesezeit 1 Min
Um zwei eingeklemmte Personen zu befreien, musste die Feuerwehr das Dach des Wagens entfernen.  Foto: Heike Kinkopf

Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein mit vier Personen besetzter Audi auf der Kreisstraße 2120 und kam aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug landete in der Böschung.

Die Feuerwehr wurde nach Angaben von Ilja Woitaschek, stellvertretender Kommandant der Bad Rappenauer Wehr, um 17.28 Uhr alarmiert. Ihm zufolge waren die beiden Insassen auf der Rückbank leicht verletzt und hatten das Auto selbstständig verlassen. Fahrer und Beifahrer hingegen wurden im Audi eingeklemmt. Sie seien zunächst medizinisch versorgt und stabilisiert worden. Dann entfernten die Einsatzkräfte das Dach des Autos und befreiten die zwei. Der Fahrer kam mit einem Rettungshubschrauber ins Ludwigsburger Klinikum. Der Beifahrer wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei in ihrer Pressemitteilung schreibt, kam der 19 Jahre alte Fahrer des Audi aus Bonfeld. Der Beifahrer war 18 Jahre alt, die beiden Frauen auf dem Rücksitz 17 Jahre. Im Bereich einer unübersichtlichen Linkskurve überholte der Lenker des Audi A3 einen Ford Mondeo eines ebenfalls 19-Jährigen. Wegen eines entgegenkommenden Wagens sei der Audi bei einem Ausweichmanöver ins Schleudern und schließlich nach links von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto überschlug sich. Zu einer Berührung mit einem der anderen Fahrzeuge kam es nicht. 

Polizei sucht Zeugen

An dem älteren Audi entstand ein Totalschaden in Höhe von etwa 2000 Euro. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, insbesondere der Fahrer des entgegengekommenen Pkw, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Eppingen unter der Telefonnummer 07262 60950 zu melden.

Die Feuerwehr war mit der Rappenauer Abteilung und der Abteilung Süd mit 30 Männern und Frauen sowie sieben Fahrzeugen im Einsatz, dazu vier DRK-Wagen plus Notfallmediziner.

Die Kreisstraße war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt.

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