Bad Rappenau

Landwirt löst Fischsterben im Krebsbach aus

  
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Der Krebsbach ist zwischen Obergimpern und Waibstadt tot. Fast 2400 Fische verendeten am Wochenende. Der Grund soll ein irrtümlicherweise gefluteter Futtermitteltank sein.

Von unserer Redaktion
Rund 2.400 Forellen, Groppen und Stichlinge verendeten über das vergangene Wochenende und zu Beginn dieser Woche im Krebsbach bei Obergimpern.

Wie die Spezialisten des Arbeitsbereichs Umwelt vom Heilbronner Polizeipräsidium inzwischen feststellen konnten, wurden vergangene Woche im Schweinestall eines landwirtschaftlichen Unternehmens Installationsarbeiten durchgeführt. Im Anschluss an diese Arbeiten wurde offensichtlich aus Versehen ein Absperrhahn geöffnet.

So flossen etwa 120 Kubikmeter Wasser in einen seit Jahren stillgelegten Futtermitteltank und wurde dort von organisch verunreinigtem Futter kontaminiert. Über einen Überlauf floss das Wasser dann in den Schlosswiesenbach und von diesem in den Krebsbach.

Die Polizei geht davon aus, dass die komplette Gewässerstrecke über elf Kilometer von Obergimpern bis Waibstadt einen Totalverlust an Wassertieren erlitt.

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