Obduktion: 51-Jähriger starb an brutalen Schlägen
Fichtenau/Schwäbisch Hall - Noch immer hat die Polizei keine heiße Spur von den vier mutmaßlichen Tätern, die am Wochenende einen 51 Jahre alten Mann in Fichtenau ermordet haben sollen. Über 40 Hinweise gingen bisher bei der Soko ein.
Am Montag fand die Obduktion statt. Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergab, dass das Opfer massiv misshandelt und geschlagen worden war. Die dadurch hervorgerufenen Verletzungen führten zum Tode.
Fahndung
Bundesweit werde „mit Hochdruck“ nach den vier mutmaßlichen Tätern gefahndet, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Bislang gebe es über 40 Hinweise aus der Bevölkerung. Nicht auszuschließen sei, dass sich die Gesuchten in der Region Heilbronn oder Hohenlohe aufhalten.
Tatverdächtig sind drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 21 und 42 Jahren. Opfer und mutmaßliche Täter kommen alle aus Fichtenau, einer kleinen Gemeinde mit rund 4500 Einwohnern.
Blutspur
Wie die Polizei Schwäbisch Hall und die Staatsanwaltschaft Erlangen am Sonntag gemeinsam mitteilten, alarmierten Passanten am Samstag gegen 10.30 Uhr die Polizei, nachdem sie beim Friedhof eine Blutspur entdeckt hatten.
Eine Streifenwagenbesatzung fand wenig später einen zunächst unbekannten Toten, der vor einem Grab lag. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand starb der Mann in einem Gebäude in der Nähe des Friedhofes nach massiver Gewalteinwirkung. Anschließend wurde er dann auf den Friedhof gebracht.
In der Nacht zum Sonntag konnte die Identität des Opfers geklärt werden. Es handelt sich um einen 51-Jährigen aus Fichtenau. Das Motiv der Tat ist noch unklar.
Soko Friedhof
Vermutlich sind die vier Tatverdächtigen mit einem Mercedes, blau, Baujahr 1996, amtliches Kennzeichen "SHA-R 567" oder einem weiß lackierten Van unterwegs.
Die "Soko Friedhof" bittet die Bevölkerung unter Telefon 0791-4000 um Hinweise:
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Wer weiß, wo sich die Tatverdächtigen aufhalten?
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Wer hat eines der gesuchten Fahrzeuge gesehen?
Stimme.de