Brackenheim
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Kohlenmonoxid-Vergiftung: Acht Verletzte bei Brackenheim

  
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Zu einem Unglücksfall mit acht verletzten Personen - darunter ein schwer verletztes Mädchen - kam es am Dienstagabend in Brackenheim-Meimsheim. An einer Heizungsanlage war nach Polizeiangaben Kohlenstoffmonoxid ausgetreten.

Von unserer Redaktion

Zu einem Unglücksfall mit acht verletzten Personen kam es am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr in Brackenheim-Meimsheim.

Ein defekter Ölofen löste in Meimsheim einen größeren Einsatz der Rettungskräfte aus. Foto: 7aktuell.de/ F.Hessenauer
Ein defekter Ölofen löste in Meimsheim einen größeren Einsatz der Rettungskräfte aus. Foto: 7aktuell.de/ F.Hessenauer

Im Wohnhaus einer Familie war nach Polizeiangaben vermutlich am Brenner der Heizungsanlage gearbeitet worden. Dies hatte zur Folge, dass zunächst unbemerkt Kohlenstoffmonoxid austreten konnte. Erst als ein 16-jähriges Mädchen bewusstlos zusammenbrach, wurden andere Familienmitglieder auf das gefährliche Gas aufmerksam und verständigten den Rettungsdienst.

Laut Polizei erlitt die 16-Jährige so schwere Verletzungen, dass sie in eine Spezialklinik eingeliefert werden musste. Sechs weitere Bewohner des Hauses, darunter fünf Erwachsene und ein zehnmonatiger Säugling, kamen mit leichten Verletzungen davon. Ebenso wie ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes.

Feuerwehr: Haus unbewohnbar

Das Wohnhaus wurde von der Feuerwehr zunächst als nicht mehr bewohnbar erklärt. Nach Gasmessungen am heutigen Mittwoch konnte die Familie, die kurzfristig bei Bekannten untergekommen war, wieder zurück in das Gebäude, da nichts Auffälliges gemessen wurde. Die Heizung allerdings darf nicht eingeschaltet werden, bevor ein Experte sich um die Reparatur kümmert. Wo das Gas austrat, ist offensichtlich geklärt. Ob jemand an der Stelle unqualifiziert Reparaturarbeiten leisten wollte oder ein Schaden ignoriert wurde, konnte bislang nicht zweifelsfrei geklärt werden. Die Ermittlungen dauern an. Laut den letzten Mitteilungen scheint die schwerverletzte 16-Jährige nicht in Lebensgefahr zu schweben. 

Bei dem Unglücksfall waren die Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie die Polizei mit zahlreichen Kräften im Einsatz.

 

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