Kein Freund der Polizei
Keine Freunde der Polizei scheinen zwei Männer zu sein, die am Sonntag in Zellen der Polizei schlafen mussten. Am frühen Sonntagmorgen wollte ein 26-Jähriger in der Böckinger Straße mit seinem PKW wenden und stieß beim Rückwärtsfahren gegen den Audi einer 27-Jährigen.
Den alarmierten Polizeibeamten fielen bei der Unfallaufnahme Alkoholgeruch bei dem Mann auf. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Deshalb sollte er zu einer Blutentnahme mitkommen. Das war nur möglich, nachdem ihm die Ordnungshüter Handschließen angelegt hatten. Er benahm sich äußerst aggressiv.
Nach der Blutentnahme wurde er auf freien Fuß gesetzt, ging dann jedoch nicht vom Streifenwagen weg. Er stellte sich so hin, dass der Beamte die Tür nicht schließen konnte. Erst als er deswegen in einer Zelle gelandet war, kehrte Ruhe ein. Um 22.30 Uhr wurde ein 31-Jähriger mit seinem Fahrrad gestoppt, weil er sehr unsicher auf seinem Gefährt unterwegs war.
Auch er musste zu einer Blutentnahme mitkommen. Dafür zeigte er überhaupt kein Verständnis und er musste von vier Beamten gebändigt werden. Einem Polizisten biss er in den Oberkörper. Nach der Blutentnahme musste auch er seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen.
Stimme.de