Weißes Haus bestätigt Gespräche
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Vorläufiger Angriffsstopp in der Ukraine? Putin soll Trump Angebot gemacht haben

  
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Laut Medienberichten soll Wladimir Putin dem US-Präsidenten Donald Trump ein Angebot gemacht haben. Das Weiße Haus bestätigt: Es wird weitere Gespräche um die Beendigung des Ukraine-Kriegs geben.

Von red und dpa

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Der russische Präsident Wladimir Putin soll dem US-Präsidenten Donald Trump einen vorläufigen Stopp der russischen Angriffe in der Ukraine angeboten haben. Das geht aus mehreren Medienberichten unter Berufung auf die Financial Times hervor. Demnach habe Putin angeboten, die Invasion über die derzeitige Frontlinie hinweg zu stoppen. 

Ende des Ukraine-Kriegs in Sicht? USA und Russland planen neue Gespräche

Zuletzt war der US-Sondergesandte Steve Witkoff mehrfach für Gespräche mit Putin über ein mögliches Friedensabkommen mit der Ukraine nach Russland gereist. Nun will er sich wieder in den Flieger setzen. In Moskau soll dann erneut über eine Beendigung des russischen Angriffskriegs zu beraten werden. Ein solches Gespräch kündigte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, für „später in dieser Woche“ an.

Auf diesem von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik via AP veröffentlichten Foto, begrüßen sich der russische Präsident Wladimir Putin (r) und der Sondergesandte von US-Präsident Trump, Steve Witkoff, vor ihren Gesprächen. (Archivbild)
Auf diesem von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik via AP veröffentlichten Foto, begrüßen sich der russische Präsident Wladimir Putin (r) und der Sondergesandte von US-Präsident Trump, Steve Witkoff, vor ihren Gesprächen. (Archivbild)  Foto: Gavriil Grigorov

Witkoff hatte in der Vergangenheit mehrfach persönlich mit Putin gesprochen und im Anschluss an die Unterredungen immer auffällig positiv über den russischen Präsidenten gesprochen. 

USA plädiert für schnellen Frieden in der Ukraine

Offen war, ob Witkoff dennoch am Mittwoch in London an Beratungen über Frieden in der Ukraine teilnehmen wird. Zu den Gesprächen war auch US-Außenminister Marco Rubio erwartet worden. Auf die Frage, ob Rubio Witkoff nach Moskau begleiten werde und daher nicht nach London reise, gab Leavitt keine Antwort. Sie verwies an das US-Außenministerium. 

Unter US-Präsident Donald Trump haben die USA einen scharfen Kurswechsel vollzogen und sind nicht mehr bereit, die Ukraine langfristig bei ihrem Abwehrkampf gegen die russische Invasion zu unterstützen. Washington übt vor allem Druck auf Kiew aus, um einen schnellen Frieden zu erreichen.

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