Keine Einigung zwischen Iran und USA: Bricht jetzt der Krieg wieder aus?

  
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Die USA und der Iran konnten bei ihren Gesprächen in Islamabad keinen Kompromiss erzielen. Das lässt Schlimmes befürchten, findet unser Korrespondent. 

Von unserem Korrespondenten Guido Bohsem

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Nach etwa 21 Stunden Gesprächen mit dem Iran zog J.D. Vance eine ernüchternde Bilanz. Die Verhandlungen hätten zu keinem Ergebnis geführt, sagte der Vize-Präsident der USA, weil die Iraner in entscheidenden Punkten nicht zu entscheidenden Zugeständnissen bereit gewesen seien. Aus der iranischen Delegation war Ähnliches zu hören.

Schon vor der Verhandlung war klar, dass es im Iran keinen Frieden geben wird

Tatsächlich war schon vor Beginn der Verhandlungen mit einem Friedensschluss nicht zu rechnen, da schon die Auffassungen über den Stand der Dinge weit auseinandergehen.

US-Präsident Donald Trump behauptet unentwegt, sein Land habe einen großen Sieg errungen. Wenn dem tatsächlich so wäre, bliebe dem Iran nicht viel übrig als zu kapitulieren und den US-amerikanischen Forderungen nachzukommen.

Der Krieg in Nahost ist noch lange nicht zu Ende – Schlimmeres droht

Nur: Aus Sicht des Mullah-Regimes haben die USA eben nicht gewonnen, was sie aus dem unbestreitbaren Faktor ablesen, dass sie selbst noch die Macht in den Händen haben und beispielsweise die Friedensverhandlungen in Islamabad führen. Nein, dieser Krieg ist noch lange nicht zu Ende, so sehr sich das die restliche Welt auch wünschen mag. Es kann noch sehr viel schlimmer werden.

Trumps Waffenbruder Benjamin Netanyahu etwa zeigt an einer baldigen Waffenruhe kein großes Interesse. Der israelische Premier wittert die historische Chance, die existenzielle Bedrohung Israels durch den Iran nicht nur auf Jahre, sondern auf Jahrzehnte zu minimieren. Er wird sie unbedingt nutzen wollen.

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