CDU im Wahlkreis Neckarsulm fast überall vorne – AfD holt über 60 Prozent in Plattenwald

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In Möckmühl, Bad Friedrichshall und Roigheim liegt die AfD vorn, in Plattenwald sogar mit über 60 Prozent. Weinsberg und Bad Wimpfen wählen dagegen mehrheitlich Grün.

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Das Bild ist nahezu einheitlich: Der Wahlkreis Neckarsulm, der von Roigheim bis Wüstenrot reicht, ist tiefschwarz. Bei den Erststimmen ist überall Isabell Huber von der CDU die Gewinnerin, allen voran in Erlenbach mit 42,8 Prozent. Nur in Möckmühl hat Carola Wolle (AfD) mit 32,2 Prozent die Nase vorn.

Bürgermeister: Unzufriedenheit spielt der AfD in die Karten

Bei den Stimmen für die Partei, den Zweitstimmen, ist ebenfalls Erlenbach mit 37,6 Prozent der Spitzenreiter für die CDU. In Möckmühl-Korb und Neckarsulm-Amorbach erreicht die AfD über 40 Prozent, im Bad Friedrichshaller Stadtteil Plattenwald haben die Blauen bei den Erststimmen sogar die 60-Prozent-Marke übersprungen. „Das Ergebnis reiht sich in den Landestrend ein“, sagt der Bad Friedrichshaller Bürgermeister Timo Frey. „Dass es aber nur Rechtsextreme sind, die AfD wählen, kann ich mir nicht vorstellen.“

Isabell Huber (CDU) hat das Direktmandat im Wahlkreis Neckarsulm errungen.
Isabell Huber (CDU) hat das Direktmandat im Wahlkreis Neckarsulm errungen.  Foto: Ralf Seidel

Der Möckmühler Bürgermeister Simon Michler sieht das Gesamtergebnis der AfD in Möckmühl von 32,2 Prozent in der „Unzufriedenheit und dem mangelnden Vertrauen gegenüber den anderen Parteien auf Landesebene“.

In Roigheim, so Bürgermeisterin Sandra Schöll, habe es die AfD „vermutlich verstanden, mit ihren plakativen Aussagen, die sich mehrheitlich gegen die aktuelle Politik richten, einen Nerv zu treffen und viele Proteststimmen zu erhalten“. Sie baue aber darauf, „dass wir sachorientiert diskutieren und agieren, um fern von irgendwelchen parteipolitischen Themen für unsere Kommune Lösungen zu finden“. 

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In Weinsberg haben die Grünen „die richtigen Themen“

In Weinsberg und Bad Wimpfen liegen die Grünen bei der Zweitstimme mit 30 Prozent vorne. Das gute Abschneiden der Grünen in Weinsberg wertet Bürgermeisterin Birgit Hannemann „zunächst als Bestätigung und Wertschätzung der Arbeit der Grün-schwarzen-Landesregierung durch die Wählerinnen und Wähler in unserer Weibertreustadt“. Die Grünen haben „die richtigen Themen“.

Bei der Wahlbeteiligung liegt Jagsthausen mit 81 Prozent vermutlich landesweit an der Spitze. 

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