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Michael Preusch tritt für die CDU bei der Landtagswahl im Wahlkreis Eppingen an

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Wirtschaft, Bildung und Sicherheit sieht Michael Preusch als Schwerpunktthemen. Die Handlungsfähigkeit der Politik möchte der 50-Jährige wieder verstärkt zeigen - auch in seinem Wahlkreis Eppingen. 

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Seit 2021 sitzt Michael Preusch für die CDU im Landtag von Baden-Württemberg. Am 8. März tritt er erneut für die Christdemokraten an.
Seit 2021 sitzt Michael Preusch für die CDU im Landtag von Baden-Württemberg. Am 8. März tritt er erneut für die Christdemokraten an.  Foto: Ranjo Doering

Dass man Michael Preusch in seiner Heimatstadt gut kennt, zeigt sich, wenn man mit ihm eine Zeit lang durch die Eppinger Innenstadt spaziert. Ein Auto fährt rechts ran, der Mann darin grüßt freundlich. „Das ist sogar ein Patient von mir. Das war so etwas wie eine Terminabsprache“, sagt Preusch und lacht. Seit 2017 ist der gebürtige Heilbronner Oberarzt am Universitätsklinikum in Heidelberg, seit 2021 sitzt er für die CDU im Landtag von Baden-Württemberg. Für die Christdemokraten tritt er nun wieder im Wahlkreis Eppingen am 8. März bei der Landtagswahl an.

„Ein bisschen routinierter“ gehe er dieses Mal in den Wahlkampf, erzählt der 50-Jährige, der vor allem drei Themen in den Mittelpunkt rückt: Wirtschaft, Bildung und Sicherheit. „Da hängen ganz viele Dinge dran“, sagt Preusch und zählt unter anderem Daseinsvorsorge, den Gesundheitsbereich, soziale Systeme sowie Forschung und Technologie auf.

Michael Preusch: „Viele Branchen befinden sich in einer Transformation“

Preusch versteht sich als politischer Kümmerer, als Ansprechpartner für alle. „Viele Leute sind frustriert, weil die Dinge nicht so laufen, wie sie laufen müssten“, bemerkt der Politiker auch im Gespräch mit Bürgern. „Es geht darum, die Handlungsfähigkeit der Politik wieder zu zeigen“, so der CDUler.

Viele Branchen befinden sich, so Preusch, in einer Transformation. Automobilzulieferer und andere Unternehmen in der Region befänden sich wirtschaftlich in einer „schwierigen Situation“. Verstärkt und verbessert werden müssten Rohstoffzulieferungen, weltweite Kooperationen, die Wertschöpfung vor Ort müsse gesteigert werden.

Eng zusammen hänge das auch mit dem Thema Bildung, bei der das „Leistungsprinzip wieder mehr greifen“ müsse. „Wir haben in Heilbronn einen tollen Campus und den IPAI sowie tolle Unternehmen in der Region. Das bietet Chancen, mit denen wir junge Menschen in der Region halten müssen“, sagt Preusch, der sich in seiner Freizeit um einige Bienenvölker kümmert, sich mit Vogelkunde beschäftigt und gern an zwei Oldtimern werkelt: einem Unimog und einem Porsche-Traktor.

Beim Thema Energieträger hält Preusch einen Mix für geeignet, nennt Solar, Wind, Biogas und Wasserstoff. Und überhaupt: „Das Thema Klima muss so besetzt sein, dass es für uns nicht zum Nachteil wird. Die Chancen stehen gut, denn wir haben die Technologie.“

Preusch macht die ambulante Versorgung in der Fläche Sorge

Auch das Thema Gesundheit und Pflege treibt den Arzt um. „Wir sind bei der medizinischen Versorgung in der Region gut aufgestellt. Sorge macht mir das Thema ambulante Versorgung in der Fläche, also Hausärzte und Fachärzte. Wir müssen für Nachwuchs sorgen“, sagt Preusch und verweist auf die Medizinstipendien im Landkreis Heilbronn, die dem Ärztemangel entgegenwirken und einen „Klebeeffekt“ haben sollen.

Vorstellen kann sich Preusch, der seit 2017 stellvertretender Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Heilbronn ist, eine Fortsetzung von Schwarz-Grün, aber auch eine Koalition mit SPD und FDP. Sicher ist er sich: „Mit der AfD wird es keine Zusammenarbeit geben.“

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