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Stimme-Forum im Wahlkreis Eppingen: Wirtschaft und Bildung sind wichtige Themen

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Beim Stimme-Forum im Wahlkreis Eppingen haben die Landtagswahl-Kandidaten in Güglingen über Wirtschaft und Automobilindustrie diskutiert. Im Mittelpunkt standen das Verbrenner-Aus, die Transformation der Branche und die Zukunft der Arbeitsplätze in der Region.

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Die Landtagswahl im März wirft ihre Schatten voraus, auch in der Region werben Kandidaten und Parteien um die Gunst der Wähler. Bei Wahlforen in allen vier Wahlkreisen hakt die Heilbronner Stimme/Hohenloher Zeitung/Kraichgau Stimme nach. Los ging es diesen Montag im Wahlkreis Eppingen. Den Abend im Bürgersaal der Güglinger Herzogskelter moderierten Tanja Ochs, stellvertretende Chefredakteurin, und Alexander Hettich, Leiter des News Managements.

Fünf-Prozent-Hürde und neues Wahlrecht in Baden-Württemberg

Der Wahlkreis ist aktuell sehr gut in Stuttgart vertreten: Auf einen Wiedereinzug setzen Erwin Köhler (Grüne), Michael Preusch (CDU), Georg Heitlinger (FDP) und Dennis Klecker (AfD). Ob es alle schaffen, ist aufgrund des veränderten Wahlrechts unklar. Denn neben der Stimme fürs Direktmandat gibt es die Zweitstimme für die Landeslisten der Parteien. Hinzu kommt die Frage, ob die Liberalen überhaupt die Fünf-Prozent-Hürde schaffen. Für die SPD tritt Bettina Fischer als Direktkandidatin an, für die Linke steht Emma Weber auf den Wahlzetteln.

Kandidaten im Wahlkreis Eppingen (von links): Dennis Klecker, Georg Heitlinger, Emma Weber, Bettina Fischer, Michael Preusch und Erwin Köhler.
Kandidaten im Wahlkreis Eppingen (von links): Dennis Klecker, Georg Heitlinger, Emma Weber, Bettina Fischer, Michael Preusch und Erwin Köhler.  Foto: Christiana Kunz

Verbrenner-Aus und Automobilindustrie im Fokus der Debatte

Die Situation der Wirtschaft treibt die Wähler um, in der Region sorgen sich viele um die Automobilindustrie. Die Grünen halten am Verbrenner-Aus fest. Den Niedergang der Branche beschleunige seine Partei nicht, sagte Erwin Köhler. Transformation tue weh, man müsse aber zusammenhalten. Verbrenner verschwänden nicht von den Straßen, sie würden auch 2060 noch fahren. Technologieoffenheit sei wichtig, betonte hingegen Michael Preusch. Der Weg des Verbrenner-Aus zu gehen, sei falsch gewesen. Der Verbrenner sei nicht falsch, sondern was man in den Tank fülle, sagte er.

Geht es nach der AfD, sollen Landesbehörden nur Fahrzeuge aus Baden-Württemberg kaufen. "Wir möchten, dass die Behörden die Regionen unterstützen", so Dennis Klecker. Die Automobilbranche sei der größte Arbeitgeber. Man sei nicht gegen Elektroautos, sondern gegen ein Verbrenner-Verbot. Jeder solle selbst entscheiden, mit welchem Antrieb er unterwegs sein möchte.

Wirtschaft und Arbeitsplätze prägen das Wahlforum in Güglingen

Das Verbrenner-Aus ist für die Liberalen nicht zielführend, so Georg Heitlinger. In der Automobilindustrie stünden viele Arbeitsplätze auf dem Spiel. Man müsse es dem Kunden offen lassen, ob er elektrisch oder mit einem Verbrenner fahren möchte. "Transformation brauchen wir", so Bettina Fischer. Die SPD fordere eine Transformationsmilliarde vom Land. Der Partei sei es wichtig, dass Arbeitsplätze erhalten bleiben. Bei der Transformation habe die Automobilbranche geschlafen, sagte Emma Weber. Die Wirtschaft zu begleiten, gehe nicht ohne das Land. Man müsse unter Umständen auch mit Druck ran.

Weitere Wahlforen zur Landtagswahl in Kupferzell, Untereisesheim und Heilbronn

In der Kulturhalle Kupferzell geht es am Dienstag, 24. Februar, um den Wahlkreis Hohenlohe, am Mittwoch in der Frankenhalle Untereisesheim um den Wahlkreis Neckarsulm und am Donnerstag in der Harmonie um den Wahlkreis Heilbronn. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

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