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Feierstimmung bei den Grünen in den Wahlkreisen der Region

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Bei der Landtagswahl feiern die Grünen auch im Wahlkreis Eppingen ihr Ergebnis. Der Lauffener Abgeordnete Erwin Köhler zieht erneut in den Landtag ein, während andere Kandidaten aus der Region noch um ihren Einzug bangen.

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Umarmung, Gratulationen zum Abschneiden der Grünen bei der Landtagswahl Baden-Württemberg. Im Lauffener Haus von Erwin Köhler, Abgeordneter der Grünen für den Wahlkreis Eppingen, herrscht bei der Wahlparty beste Feierstimmung bei Falafel, Hummus und Linsensuppe vom Heilbronner Caterer. „Ich hab mir das Ergebnis gewünscht, aber nicht erwartet.“

Der 30-Jährige empfindet „große Freude und Dankbarkeit“, auch wenn die drei Jahre alte Tochter Rosalie der laute Jubel von rund 30 Freunden, Angehörigen und Unterstützern nach Bekanntwerden der Zahlen erstmal mächtig erschreckt hat. „Das Ergebnis ist auch eine Bestätigung meiner Arbeit der vergangenen fünf Jahre“, sagt Köhler. „Ich habe Lust, weiter etwas zu bewegen für den Wahlkreis und für das Land. Auch im Bereich Kultur und Sozialpolitik.“ Um 19.30 Uhr steht für die Feiergesellschaft fest: Erwin Köhler ist wieder im Landtag. Er zieht über seinen Listenplatz erneut in den Landtag ein.


Jubel bei der Wahlparty in der Heilbronner Bar Craftelicious

Logisch, dass die Grünen vor der CDU liegen, sorgt bei der Wahlparty in Heilbronn in der Bar Craftelicious für Jubel. Gleichzeitig ist die Freude bei der Heilbronner Direktkandidatin Gudula Achterberg gedrückt. Ob die Grünen komfortabel vorne liegen, „müssen wir abwarten“, sagt Achterberg am frühen Abend. Sollte es so sein, „freue ich mich, dass Cem unser Ministerpräsident wird“. Özdemir habe es geschafft, mit Erfahrung zu punkten und dafür gesorgt, dass die Grünen ihren Rückstand aufholen. Ob sie selbst dem neuen Landtag noch angehören wird, ist für die 61-Jährige ebenfalls unklar.

Am Sonntagabend sieht es so aus, als ob sie es schaffen könnte. Am Abend liegt CDU-Konkurrent Thomas Strobl beim Direktmandat deutlich vorn, Gudula Achterbergs Listenplatz 43 garantiert keinen Einzug. Wird ihr das eine schlaflose Nacht bereiten? „Nein“, sagt Achterberg und lacht. „Das reicht auch, wenn ich morgen früh gucke.“ Die Neckarsulmer Grünen-Direktkandidatin Sibylle Riegger-Gnamm hat den Wahlabend mit ihrer Mutter an deren 91. Geburtstag verbracht. „Ich bin total begeistert. Ich hätte nie mit so vielen Stimmen gerechnet“, sagt sie. Angesichts der Hochrechnungen sei noch Vorsicht geboten. Das Ergebnis sei jedoch so „fulminant, dass ich’s gar nicht fassen kann“.

Jubel bei der Party der Grünen mit dem Landtagsabgeordneten Erwin Köhler. Er wollte im Wahlkreis Eppingen das Direktmandat holen.
Jubel bei der Party der Grünen mit dem Landtagsabgeordneten Erwin Köhler. Er wollte im Wahlkreis Eppingen das Direktmandat holen.  Foto: Petra Müller-Kromer

Riegger-Gnamm wird mit Listenplatz 67 ziemlich sicher nicht in den Landtag einziehen. „Ich freue mich einfach trotzdem für die Grünen und für Baden-Württemberg.“ Der Wahlkampf sei für sie eine prägende Erfahrung gewesen: „Ich bin dankbar, dass ich Teil einer so einzigartigen und großartigen Bewegung sein durfte.“

Mario Dietel: „Hohenlohe ist kein einfacher Wahlkreis für uns Grüne“

Für den Hohenloher Kandidaten Mario Dietel ist klar: „Wenn sich alles so bewahrheitet und Cem Özdemir unser nächster Ministerpräsident wird, haben wir das Ziel des Wahlkampfs erreicht.“ Er könne sagen, „dass wir einen unheimlich tollen Wahlkampf geführt haben. Hohenlohe ist kein einfacher Wahlkreis für uns Grüne.“ Dietel erreicht ein Erststimmen-Ergebnis von 19,3 Prozent und Platz drei im Wahlkreis. Das reicht für den 25-Jährigen nicht für den Landtag. Wenngleich es knapp war: Nur drei Plätze sind es am Ende. 

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