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Klausur im Kloster Schöntal: CDU will Pharma- und Chemiebranche im Land stärken

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Bei der Klausur im Kloster Schöntal stellt sich die CDU Baden-Württemberg auf die heiße Wahlkampfphase ein. Künftig soll mehr wissenschaftliche Kompetenz in die Wirtschaftspolitik einfließen. Gast Hendrik Wüst berichtet vom gelungenen Strukturwandel in NRW.

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Die baden-württembergische CDU rüstet sich an diesem Wochenende bei ihrer traditionellen Klausurtagung im Kloster Schöntal für die heiße Phase des Landtagswahlkampfs. Rund 200 Funktions- und Mandatsträger, von den Landtags- und Bundestagsabgeordneten über Landräte, Oberbürgermeister und Kreisvorsitzende bis hin zu den Landtagskandidaten, wollen hinter klösterlichen Mauern beim „Familienfest“ der baden-württembergischen CDU Ruhe und Kraft tanken für die Wochen bis zum 8. März, dem Wahlsonntag.

CDU-Generalsekretär Vogt: Die Stimmung ist sehr gut

„Die Stimmung ist sehr gut, der Wahlkampf macht richtig Spaß“, sagt Generalsekretär Tobias Vogt. Er weist auf die Geschlossenheit der CDU im Land hin und freut sich auf den Endspurt. Am Sonntag startet die heiße Wahlkampfphase mit Plakaten im Straßenwahlkampf und Videos in den Social-Media-Kanälen.

In der idyllischen Abgeschiedenheit des Klosters Schöntal bereitet sich die baden-württembergische CDU auf die heiße Phase des Landtagswahlkampfs vor.
In der idyllischen Abgeschiedenheit des Klosters Schöntal bereitet sich die baden-württembergische CDU auf die heiße Phase des Landtagswahlkampfs vor.  Foto: Bernd Weißbrod

Inhaltlich geht es in bei der mittlerweile 16. Klausurtagung im Kloster Schöntal vor allem um den Strukturwandel, wie Vogt berichtet. Der Gast am Freitag, Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, wurde daher nicht zufällig ausgewählt. Denn Nordrhein-Westfalen habe den Strukturwandel, der Baden-Württemberg bevorstehe, bereits gemeistert. „Hendrik Wüst und Manuel Hagel wollen einen Industriepakt schließen - mit dem Fokus auf die Pharma- und Chemiebranche“, sagt Vogt. Ziel sei es, in diesem Bereich nicht nur Forschung und Entwicklung zu stärken, sondern Wertschöpfung im Land zu halten und zu schaffen. „Wir wollen, dass Baden-Württemberg wieder die Apotheke Deutschlands wird“, betont der in Heilbronn geborene Tobias Vogt.

CDU-Generalsekretär Vogt glaubt daran, dass der Strukturwandel im Land gelingt

Für den Generalsekretär steht fest: „Wir können Strukturwandel.“ Dafür müssten aber die Rahmenbedingungen stimmen, sagt Vogt und nennt bezahlbare Energiepreise und passende Flächen, die zur Verfügung gestellt werden müssten. „Wenn wir weiter auf Innovation und Technologieoffenheit setzen, bekommen wir den Strukturwandel hin“, ist sich Vogt sicher.

Die CDU will die Stimme der Wissenschaft in die Wirtschaftspolitik holen

Für den Samstag in Schöntal kündigt der Generalsekretär „etwas Großes“ an. „Wir wollen die Stimme der Wissenschaft in die Wirtschaft einbringen“, sagt Vogt. Diese Wissenschaftskompetenz soll der CDU helfen, die Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg umzusetzen. Details will die CDU am Samstagnachmittag im Kloster Schöntal vorstellen.

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