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10.000 Teilnehmer

Protest in Stuttgart: Demonstration gegen Rechtsextremismus am Samstag

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Am Sonntag stehen die Europawahlen an, doch bereits am Samstag mobilisiert Stuttgart gegen Rechtsextremismus. Über 10.000 Menschen werden erwartet.

Von Milea Erzinger
Menschen ziehen Plakaten bei der Demonstration «Kein Schritt nach rechts» durch die Heidelberger Innenstadt. (Symbolbild)
Menschen ziehen Plakaten bei der Demonstration «Kein Schritt nach rechts» durch die Heidelberger Innenstadt. (Symbolbild)  Foto: Jason Tschepljakow (dpa)

Am Sonntag, den 9. Juni, finden die Europawahlen statt – eine wichtige Gelegenheit für alle Bürger, ihre Stimme abzugeben und die Zukunft Europas mitzugestalten. Vor diesem Hintergrund ruft ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis am Samstag zu einer Demonstration in Stuttgart auf. Die Veranstaltung richtet sich gegen Rechtsextremismus und wird von Organisationen wie dem DGB Baden-Württemberg, der IG Metall Region Stuttgart, der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Evangelischen Landeskirche, dem Paritätischen Baden-Württemberg, dem Forum der Kulturen, der IG CSD Stuttgart, dem Bund für Umwelt- und Naturschutz Baden-Württemberg sowie Pulse of Europe unterstützt. Die Demonstration beginnt um 12 Uhr im Oberen Schlossgarten, 70173 Stuttgart. 

Große Demonstration gegen Rechtsextremismus in Stuttgart erwartet: Polizeipräsenz und Erwartungen

In Stuttgart wollen am Samstag nach Angaben der Stadt Stuttgart gegenüber der Heilbronner Stimme etwa 10.000 Menschen gegen Rechtsextremismus demonstrieren. Im Oberen Schlossgarten wurde die Demonstration von 12 Uhr bis 15.30 Uhr unter dem Motto "Rechtsextremismus stoppen – Demokratie verteidigen" angemeldet.

Auf Anfrage der Heilbronner Stimme teilte das Polizeipräsidium Stuttgart mit, dass trotz einer erwarteten Teilnehmerzahl von 10.000 Personen keine überdurchschnittliche Polizeipräsenz geplant sei. Grund hierfür ist außerdem, dass es sich um eine stationäre Versammlung handle und somit auch gleiche Regelungen wie auch für andere Demonstrationen gelten. 

Breite Mobilisierung gegen Rechtsextremismus in Stuttgart: Vielfältiges Programm geplant

Das von DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund)-Region Stuttgart organisierte Programm der Demonstration gegen Rechtsextremismus am Samstag bietet eine Reihe an unterschiedlicher Musik und Comedy, moderiert von Barbara Stoll, Senderstimme von "Arte" und Jordana Vogiatzi, IG Metall Geschäftsführerin Mitglieder und Finanzen. Auf der Bühne treten Künstler wie Maeckes mit Rap aus Stuttgart, die Punkrock-Band Schmutzki, ebenfalls aus Stuttgart, und Patrick Bopp, der zum gemeinsamen Singen einlädt, auf. Für elektronische Klänge sorgt JK / LOVEiT mit House aus Stuttgart. Jonathan Löffelbein bietet Stand-Up Comedy und Savvy aus Berlin präsentiert Rap. Die Liedermacherin Sarah Lesch und Nicole Vielhauer, die Rock-Folk und Pop spielt, ergänzen das Programm.

Ziel sei es, ein starkes öffentliches Zeichen zu setzen und vor allem junge Menschen zu ermutigen, aktiv die Demokratie zu verteidigen, heißt es auf der Website von der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Mit der Demo wollen diese ein klares Signal gegen die zunehmende Verbreitung rechtsextremer Ideologien senden.

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