Verheerende Waldbrände, heftige Unwetter: Politik muss mehr für die Einhaltung der Klimaziele tun
Der aktuelle Sommer der Wetterextreme zeigt die katastrophalen Folgen des menschengemachten Klimawandels, ist unser Autor überzeugt. Die Antworten, die die Politik darauf hat, reichen bei weitem nicht aus.
Die furchtbaren Bilder von den Waldbränden auf der griechischen Insel Rhodos stehen beispielhaft für diesen Sommer der Wetterextreme. Ob in Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Kroatien oder der Türkei − in den südeuropäischen Urlaubsparadiesen werden gerade Temperaturrekorde geknackt. Zugleich richten Feuer verheerende Schäden an, während in Norditalien Starkregen, Gewitter und Hagel die Menschen in Atem halten. Außerhalb Europas sieht es nicht besser aus: 53,3 Grad im Death Valley in den USA, 52,2 Grad in China − und die nächsten Hitzewellen sind bereits im Anmarsch.
Vor diesem Hintergrund sollte auch der letzte Zweifler einsehen, dass der menschengemachte Klimawandel voranschreitet und künftig immer mehr Gegenden der Erde unbewohnbar macht. Die neue Studie aus London bestätigt, dass solche Hitzewellen ohne den Klimawandel praktisch unmöglich wären.
Maßnahmen der Politik gegen den Klimawandel reichen nicht aus
Die Wissenschaftler betonen aber, dass es noch nicht zu spät ist, den Schalter umzulegen, wenn nun rasch entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Die Ampel-Koalition in Berlin hat ihre Klimaziele jedoch immer weiter verwässert. Und die Klimaanpassungsstrategie des Landes zielt eher darauf ab, besser mit den Folgen des Klimawandels zurechtzukommen. Das ist richtig und wichtig, reicht aber bei weitem nicht aus.
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