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Neues Buchungskonzept am Breitenauer See hat Respekt verdient

  
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Mit dem neuen Konzept am Breitenauer See wird versucht, viele Interessen zu berücksichtigen, meint unsere Autorin.

  

Das war eher ein Pröbchen aufs Exempel als ein echter Tauglichkeitstest. Temperaturen unter 20 Grad und eine überschaubare Besucherzahl haben den Beginn der Badesaison am größten See Nordwürttembergs entspannt gestaltet. Der frühe Start war bewusst gewählt. Mit dem neuen Online-Buchungskonzept kommen auf den Sicherheitsdienst viele neue Aufgaben zu. Startschwierigkeiten lassen sich leichter beheben, wenn die Besucher tröpfeln statt strömen.

 


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Interessant wird es, wenn das Thermometer an einem Wochenende auf 25, 30 Grad klettert. Dann wird sich zeigen: Wie gut wissen die Massen tatsächlich Bescheid über das neue Bezahlkonzept? Reicht der Pufferparkplatz aus, auf den Autofahrer gelotst werden, die noch schnell vor Ort Online-Tickets kaufen und dabei keine Rückstaus auf die Zufahrten produzieren sollen? Kann das Parkverbot auf den Straßen und Wegen rings um eines der Top-Ausflugsziele der Region konsequent durchgesetzt werden? Ist es wirklich möglich, den Schleichwegtourismus zu stoppen? Wie hoch ist der personelle Aufwand für all das − und wie hoch der finanzielle?

Dass es mit dem Pkw-Zustrom so nicht weitergehen kann, war vor der mehrjährigen Zwangspause allen klar. Der Naherholungszweckverband musste für teils chaotische Zustände herbe Kritik einstecken. Während der Schließzeit hat er sich viele Gedanken gemacht. Herausgekommen ist ein Konzept, das bestimmt nicht allen schmeckt − das aber versucht, für möglichst viele Interessen rund um die wunderschöne Natur einen gemeinsamen Nenner zu finden: für Fauna und Flora, für Anlieger wie Besucher, für den immensen Pflegeaufwand. Dies hat zumindest mal Respekt verdient.

 


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