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DFL: Ist der Investoreneinstieg nur der Anfang für mehr im deutschen Fußball?

  
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Die TV-Gelder werden für die deutschen Proficlubs bald niedriger ausfallen. Das dürfte Folgen haben. Der DFL-Investoreneinstieg könnte zum Ende der 50+1-Regel führen, meint unser Autor.

  
Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL), Pressekonferenz nach dem Ende der Versammlung.
Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL), Pressekonferenz nach dem Ende der Versammlung.  Foto: Jürgen Kessler/dpa

Die knappe Zwei-Drittel-Mehrheit für einen DFL-Investor sorgt nicht für die eigentlich dringend benötigte Einheit im deutschen Profifußball. Dafür ist die Interessenslage der 36 Proficlubs im deutschen Fußball auch viel zu verschieden. Die DFL hat es bisher versäumt, auch die Kritiker in den Clubs und den Fankurven mitzunehmen, das sollte sie dringend nachholen.

Mehr Transparenz und eine offenere Kommunikation wären auf diesem Weg von Vorteil. Klar ist: Die Deutsche Fußball Liga braucht Geld, um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben, Dinge wie Internationalisierung und Digitalisierung voranzutreiben.

Nächster TV-Vertrag: Bei Sky, DAZN und Co. sitzt das Geld nicht mehr so locker

Außer in der englischen Premier League sinken aktuell überall die TV-Einnahmen, auch die deutschen Erst- und Zweitligisten müssen damit rechnen, dass beim nächsten TV-Vertrag das Geld bei Sky und DAZN nicht mehr so locker sitzt wie bisher. Einbußen für alle Clubs von München bis Osnabrück sind sehr, sehr wahrscheinlich.

Spätestens wenn allen Clubs klar ist, dass die Zeiten des ewigen TV-Einnahmen-Wachstums vorbei sind, dürften die Rufe nach einem Ende der 50+1-Regel lauter werden, damit die deutschen Spitzenvereine in Europapokal-Duellen gegen Investorenclubs aus Newcastle oder Paris konkurrenzfähig bleiben.


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