Handball-EM: Horkheimer Heymann auf dem Weg zur Bestform
Der gebürtige Horkheimer Sebastian Heymann kommt mit jedem Spiel bei der Handball-Europameisterschaft seiner Bestform näher.

Manches Mal sind es kleine Dinge, die eine deutliche Veränderung zeigen. Als Sebastian Heymann in der zweiten Hälfte im Spiel gegen Ungarn schon zwei Minuten nach seiner Einwechslung wieder vom Feld musste, war er unzufrieden. Statt sich aber stillschweigend auf die Bank zu setzen, zeigte er dem Bundestrainer an: "Ich will spielen."
Anspruch, auf dem Feld zu stehen
Deshalb änderte Alfred Gislason nicht seine Entscheidung, fortan erst einmal Juri Knorr im linken Rückraum spielen zu lassen. Es zeigt aber, der 25-Jährige hat den Anspruch auf dem Feld zu stehen, will Verantwortung fürs Team übernehmen. Seine lediglich 20 Einsatzminuten am Montag nutzte der Horkheimer optimal. Vier Treffer, bei vier Versuchen, dazu drei Assists und eine solide Abwehrleistung. Von der "Bild" gab es die Schulnote 1 und den neuen Spitznamen "1,98-Meter-Schleuder".
Selbstvertrauen stärken
Heymann hat schon vor dem Turnier betont, dass ihn jede Spielminute wieder ein Stück näher an seine Bestform bringt, das Selbstvertrauen stärkt, das Verständnis mit den Teamkollegen verbessert. ARD-Experte Johannes Bitter äußerte mehrmals: "Wir brauchen Heymann, wenn wir im Turnier weit kommen wollen." Heymann ist bereit für mehr.
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