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Corona-Krisenmanagement: Lehren ziehen

  
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Viele der Corona-Maßnahmen erscheinen auch aus heutiger Sicht noch sinnvoll, manche waren überzogen, meint unser Autor.

  

Es ist heute kaum vorstellbar, dass die Corona-Inzidenzen über Jahre den Alltag beherrschten. Mittlerweile kennen nur noch Experten die aktuellen Werte. So ändert sich die Perspektive, so werden Krisen von neuen abgelöst. Das sollte auch Mahnung sein, das Corona-Krisenmanagement nicht im Rückblick in Bausch und Bogen zu verurteilen oder mit "Passt schon" abzuhaken.

Viele der Maßnahmen erscheinen auch aus heutiger Sicht noch sinnvoll, andere erklären sich aus der Situation heraus, manche waren überzogen. Einigkeit dürfte etwa darin herrschen, dass Schulschließungen künftig unter allen Umständen verhindert werden müssen. Kinder haben mit am stärksten unter der Pandemie gelitten. Das Land hat mit teils irrlichternden Vorgaben die Kommunen überfordert.

Oft ergingen am Wochenende Verordnungen, die am Montag umzusetzen waren. An vielen Stellen wurden aber wichtige Lehren gezogen. So sind die Gesundheitsämter personell wesentlich besser aufgestellt, endlich schritt die Digitalisierung voran. Hier war die schreckliche Pandemie Innovationstreiber. Das lässt hoffen, dass ähnliche Herausforderungen in Zukunft besser gemeistert werden. Keiner kann ausschließen, dass irgendwann wieder Inzidenzwerte den Alltag bestimmen.


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