Hamburg (dpa/tmn)
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Osterfeuer als Gefahr für kleine Tiere - so schützt man sie

  
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Die Haufen sind ein beliebtes Versteck für Mäuse, Igel und andere Wildtiere. Wer schon länger Holz aufgeschichtet hat, sollte deshalb vor dem Anbrennen noch einmal tätig werden.

Es muss vielleicht nicht immer der Riesenhaufen sein: Kleinere Osterfeuer sind nicht nur sicherer, sondern auch leichter zu kontrollieren.
Es muss vielleicht nicht immer der Riesenhaufen sein: Kleinere Osterfeuer sind nicht nur sicherer, sondern auch leichter zu kontrollieren.  Foto: Patrick Seeger/dpa/dpa-tmn

Mit einem Osterfeuer stimmen sich viele auf das Fest ein. Wer dazu vorab Holz sammelt und anhäuft, sollte wissen: Mäuse, Igel, Kröten und andere kleine Wildtiere suchen gern Schutz in Laub- und Holzhaufen. 

Deshalb gilt: Das Holz am besten erst kurz vor dem Anzünden aufschichten. Gesammeltes Holz, das schon länger bereitliegt, sollte man vorher umschichten. Danach vom Holzhaufen entfernen und eine Stunde warten. So haben Wildtiere die Chance zu flüchten. Während der Wartezeit den Randbereich kontrollieren, rät die Tierschutzstiftung Vier Pfoten.

Lieber keine Lichter aufstellen

Auf künstliche Beleuchtung in der Nähe des Feuers sollte man verzichten, um keine weiteren Tiere anzulocken. Den Brennplatz am besten markieren oder umzäunen, um etwa Hunde fernzuhalten. Generell gilt: Lieber kleinere Feuer machen, die gut überschaubar und leicht zu kontrollieren sind.

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