Bonn (dpa/tmn)

Was wirklich gegen Spam auf dem Smartphone hilft

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Es klingelt und am Telefon ist - Spam? Sie können etwas tun. Was jetzt gegen die Nerv-Anrufe und Betrügereien hilft. Und wer mag, kann den Tätern das Leben etwas schwer machen.

Oh, vielleicht Betrüger? Dann lieber nicht rangehen oder gleich blockieren. Viele Telefone warnen auch schon vor eventuell betrügerischen Anrufen - so wie hier bei einem Test von Netzanbieter Vodafone im Jahr 2025.
Oh, vielleicht Betrüger? Dann lieber nicht rangehen oder gleich blockieren. Viele Telefone warnen auch schon vor eventuell betrügerischen Anrufen - so wie hier bei einem Test von Netzanbieter Vodafone im Jahr 2025.  Foto: Wolf von Dewitz/dpa

Werbung, Umfragen, Betrug - kommt heute alles über das Smartphone ins Haus. Ob nun per Anruf oder als SMS, iMessage, WhatsApp und Co.: das nervt. Gut, dass man da selbst schnell tätig werden kann. Also raus mit dem Blockier-Hammer.

Rufnummern blockieren unter Android

  • Hier die Telefon-App aufrufen und in der Anrufliste lang den Finger auf dem entsprechenden Anrufeintrag in der Liste drücken.
  • Im kleinen Optionen-Fensterchen jetzt «Blockieren oder melden» wählen und den Anweisungen folgen. Fertig. 

iOS: Rufnummer blockieren auf dem iPhone

  • Wählen Sie neben dem entsprechenden Eintrag in der Anrufliste der Telefon-App das kleine «i»-Symbol aus.
  • Im folgenden Fenster unten den Eintrag «Kontakt blockieren» auswählen. Fertig. 
  • In den Einstellungen der Telefon-App lassen sich Anrufe von unbekannten Nummern entweder komplett stummschalten (Achtung, kann ja doch auch mal wichtig sein) oder man lässt das Telefon nach dem Grund des Anrufs fragen. Dann erhält man eine Nachricht, wer dran ist und kann selbst entscheiden.

Mehr dazu erklärt Apple in einem Supportdokument online. 

Rufnummern in SMS-App, iMessage und WhatsApp blockieren

  • In der SMS-App von Android im Chat oben rechts auf die drei Punkte klicken, «Blockieren und als Spam melden» auswählen, fertig. Häufig bietet das Smartphone bei unbekannten Nummern schon von selbst an, sie zu blockieren.
  • Im WhatsApp-Chat tippt man ebenfalls oben rechts im Fenster auf die drei Punkte, dann auf «Mehr» und wählt entweder «Melden» oder «Blockieren» aus. Auch WhatsApp schlägt in der Regel bei unbekannten Nummern schon vor, sie zu blockieren.
  • Apples Nachrichten-App für SMS und iMessage kann man auch blockieren. Dafür tippt man oben im Chat-Fenster auf das Personensymbol oder die Telefonnummer und wählt im nächsten Schritt unten «Kontakt blockieren» aus. Oder man wählt bei der ersten Nachricht einer unbekannten Nummer schon im Chatfenster die Funktion «Spam melden» aus.

Schlagen Sie zurück: Das macht Spammern das Leben schwer(er)

Wer nicht nur blockieren will, kann auch proaktiv Dinge unternehmen, um Spam in Zukunft etwas einzudämmen. Einmal mit Vorsicht, mit Hilfe von Frank - und einmal mit Formularen. 

  • Vorsicht mit der Weitergabe von Telefonnummern und anderen persönlichen Daten, rät die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. Das hilft freilich nicht gegen den Missbrauch gestohlener Datensätze, aber: Muss man wirklich überall seine echte Telefonnummer angeben? 
  • Lassen Sie es Frank regeln. Frank ist ein Dienst des Vereins Digitalcourage und wer seine Nummer angibt, kann in vielen Fällen trotzdem Pakete empfangen oder Tickets kaufen. Nur eben, dass dann im Falle von Nummernmissbrauch Frank drangeht. Mehr Informationen unter https://digitalcourage.de/frank-geht-ran

Und auch eine Behörde kann helfen: Die Bundesnetzagentur hat auf ihrer Website eine Vielzahl an Meldemöglichkeiten für diverse Szenarien - von Rufnummernmissbrauch über unverlangte SMS oder anderen Spam. Wer die Formulare ausfüllt, hilft beim stetigen Kampf gegen diese Maschen.

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