Spritkosten

Tankrabatt tritt ab 1. Mai in Kraft – zuvor erhöhen Tankstellen die Benzinpreise

  
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Ab Mitternacht sinken die Steuern auf Kraftstoffe und voraussichtlich auch die Spritpreise. Zuletzt waren die Bewegungen klein - doch sie summieren sich auf.

Von red/dpa

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Kurz vor dem Start des Tankrabatts am Freitag, dem 1. Mai 2026, gibt es keine großen Sprünge bei den Spritpreisen.

  • Superbenzin der Sorte E10 legte nach Angaben des ADAC um 0,3 Cent zu und kostete im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Mittwochs 2,106 Euro pro Liter.
  • Der Dieselpreis sank um 0,4 Cent auf 2,196 Euro.

Entlastungsmaßnahme tritt ab 1. Mai in Kraft: Steuerrabatt von 16,7 Cent pro Liter

Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es am 1. Mai zumindest an einzelnen Tankstellen und zeitweise beide Kraftstoffe für unter 2 Euro geben könnte, wieder leicht an. 16,7 Cent pro Liter beträgt der Steuerrabatt, der ab Mitternacht gilt.

Wie schnell er am Freitag weitergegeben wird, ist unklar. Die Tankstellen sind dazu nicht verpflichtet - zumal der Rabatt nur für Benzin gilt, das am 1. Mai nach Mitternacht Raffinerien und große Tanklager verlässt. Manche Beobachter erwarten daher, dass die Preise erst im Laufe der Zeit fallen.

Spritpreise gehen seit gut einer Woche geht vor allem nach oben

Seit gut einer Woche steigen die Preise für Sprit tendenziell an. Bei E10 ist der bundesweite Tagesdurchschnitt am Mittwoch den achten Tag in Folge gestiegen. Bei Diesel gab es vor dem aktuellen leichten Rückgang sechs Anstiege in Folge.

Aufsummiert war Diesel damit vor einer Woche noch fast 7 Cent billiger als aktuell, E10 um mehr als vier Cent.  Und die Aussichten sind jenseits des Tankrabatts eher schlecht, da der Ölpreis aktuell deutlich nach oben weist. Zuletzt erreichte er bei der für Europa wichtigen Sorte Brent die höchsten Stände seit 2022.

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