Flixbus kippt auf A19 um: 20 Verletzte in Mecklenburg-Vorpommern
Am Freitagmorgen hat sich ein schwerer Autobahn-Unfall in Mecklenburg-Vorpommern ereignet. Ein Flixbus kam von der Fahrbahn ab und kippte um.
Ein Flixbus ist in der Nacht auf Freitag auf der A19 in Mecklenburg-Vorpommern von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. Die Polizei geht inzwischen von 23 Verletzten aus. Zunächst war von 20 verletzten Reisende die Rede. Bei einem liegen nach neuesten Angaben schwere Verletzungen zu.
Nach früheren Angaben sei ein Mitreisender zwei Stunden eingeklemmt gewesen, bevor er befreit wurde. Der Fahrgast sei per Hubschrauber in ein Berliner Krankenhaus gekommen, andere Passagiere in umliegende Kliniken. Die exakte Verletztenzahl und der exakte Schweregrad der Verletzungen könnten sich noch ändern, teilte die Polizei mit.
Flixbus kippt in Mecklenburg-Vorpommern auf A19 um
Der Bus mit 54 Reisenden und zwei Busfahrern an Bord sei aus Kopenhagen auf dem Weg nach Wien gewesen. Der Unfall habe sich gegen 2.40 Uhr an der Anschlussstelle Röbel in Richtung Berlin ereignet. Der Bus sei zunächst nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, bevor er umgekippt sei. Der Grund dafür sei noch nicht klar. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Berlin komplett gesperrt worden. Dies soll noch bis Freitagmittag andauern.
Nicht-verletzte Passagiere sollten laut Flixbus samt Gepäck zum Zentralen Omnibusbahnhof nach Berlin gebracht werden. Dafür sei ein Ersatzfahrzeug organisiert worden, teile Flixbus der Deutschen Presse-Agentur mit. In Berlin sollten die Menschen weitere Unterstützung erhalten.
Am Freitagvormittag lief die Bergung des Busses unter anderem per Kran. Röbel liegt am Westufer der Müritz im Mecklenburger Seenland. Die A19 führt in anderer Fahrtrichtung nach Rostock.
Stimme.de