Bundeswehr-Soldat von Polizei angeschossen? Großeinsatz in Erding
Ein Soldat der Bundeswehr soll von der Polizei in Erding angeschossen worden sein. Grund war wohl eine schiefgelaufene Übung.
Im bayerischen Erding ist es am Mittwochabend zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Worum es sich genau handelte, war zunächst unklar. Es seien zahlreiche Polizeikräfte und ein Hubschrauber vor Ort, teilte die Polizei mit.
Zunächst hatten Medien berichtet, dass ein Soldat der Bundeswehr verletzt wurde. Der Deutschen Presse-Agentur (dpa) gegenüber bestätigt die Bundeswehr, dass ein Feldjäger angeschossen und mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Übung war den Angaben zufolge vorher angemeldet. Weitere Details – unter anderem, von wem der Soldat angeschossen wurde – wurden zunächst nicht mitgeteilt.
Bundeswehr-Übung schiefgelaufen? Polizei soll Soldaten in Erding angeschossen haben
Medien wollen mehr Details zu der möglicherweise schiefgelaufenen Übung erfahren haben. Demnach sollen Anwohner die Polizei gerufen haben, weil sie vermummte Personen mit Gewehren bemerkt haben. Als die Beamten eintrafen, sollen die Soldaten diese für einen Teil der Übung gehalten und mit Übungsmunition geschossen haben. Daraufhin habe auch die Polizei geschossen und einen Soldaten mit einem Streifschuss im Gesicht getroffen.
Im Umkreis der Einsatzstelle gebe es Verkehrssperrungen, so die Polizei. Neben zahlreichen Polizeikräften sei auch ein Hubschrauber vor Ort. Es besteht den Angaben zufolge keine Gefahr für die Bevölkerung.
Stimme.de