Nach Omas Vorbild: Tipps und Tricks für Hobbygärtner
Weniger Arbeit, weniger Ärger, gedeihendes Grün: Das wünschen sich Hobbygärtner. Mit Tipps aus Omas Trickkiste sollte das klappen.

Hobbygärtner wünschen sich kräftige Pflanzen und reiche Ernte ohne großen Aufwand. Mit ein paar einfachen Hausmitteln und cleveren Kniffen gelingt es.
Süßere Tomaten
Mit Natron lässt sich nicht nur backen. Es entfernt Flecken, neutralisiert Gerüche, löst Schmutz – und verbessert den Geschmack von Tomaten, weil es den Säuregehalt des Bodens neutralisiert. Arbeitet man kleine Mengen vorsichtig in die Erde rund um eine Tomatenpflanze ein, werden die Paradiesäpfel süßer.
Mehr Ertrag durch Schütteln
Wer mehr Tomaten ernten will, sollte die Pflanzen regelmäßig sanft schütteln. Das fördert die Bestäubung, führt zu verstärkter Fruchtbildung und damit zu höherem Ertrag.
Perfekte Saatrillen
Saatrillen lassen sich gleichmäßig ziehen, wenn man von einem alten Schlauch zwei gleich lange Stücke abschneidet und diese im gewünschten Abstand auf die Zinken eines Rechens steckt. Diesen über den aufgelockerten Boden ziehen – fertig sind die exakten Saatrillen.
Geräte verletzungsfrei aufbewahren
Abgeschnittene Schlauchstücke lassen sich auch dazu verwenden, sich vor scharfen Klingen zu schützen. Dafür die Schlauchstücke der Länge nach durchschneiden und über die Klingen von Scheren oder Sägen stülpen. So lassen sich Geräte verletzungsfrei aufbewahren.
Scharfe Scheren
Wer kennt das nicht: Die Gartenschere ist rostig und stumpf. Soll sie wieder sauber und scharf werden, gönnt man ihr ein Essigbad. Den Essig in eine Schüssel füllen und die Schere 45 bis 90 Minuten in die Flüssigkeit legen. Danach die Klingen mit einem Drahtschwamm abbürsten. So verschwinden Rost und Schmutz. Schere mit Wasser abspülen und abtrocknen. Dann die Klingen mit einem Schleifstein schärfen. Abschließend einen Tropfen Öl auf das Gelenk geben.
Zimt als Bodenverbesserer
Zimt ist nicht nur ein tolles Gewürz, er tut auch im Garten gute Dienste. Er hilft Setzlingen, gesund zu bleiben, weil er gegen Pilzerkrankungen schützt. Außerdem kann er die Qualität des Bodens verbessern. Ein Teelöffel Zimt vorsichtig in die oberste Erdschicht rund um eine Pflanze eingearbeitet, fördert das Wachs tun – und hält Unkraut fern. Und: Zimt vertreibt Ameisen. Dafür das Pulver rund um ein Gewächs streuen.

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