Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof: 17 Menschen verletzt
Am Hamburger Hauptbahnhof werden am frühen Abend mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen. Die Polizei nimmt eine Frau fest. Was wir wissen – und was nicht.
Bei einem Messerangriff auf dem Hamburger Hauptbahnhof sind am Freitagabend mehrere Menschen verletzt worden. Die Polizei kann eine 39-Jährige festnehmen. Doch viele Fragen zur Tat sind noch offen. Ein Überblick zeigt, was wir wissen – und was nicht:
Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof mit 17 Verletzten: Was wir wissen
Die Verdächtige: Eine tatverdächtige Frau im Alter von 39 Jahren ist festgenommen worden, wie die Polizei auf der Plattform X mitteilte. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um eine Einzeltäterin handelte. Sie sei eine Deutsche, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Sie habe sich widerstandslos festnehmen lassen und befinde sich in Polizeigewahrsam. Sie soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden.
Die Hintergründe: Die Polizei geht nicht von einer politischen Motivation aus.
Der Tatort: Die tatverdächtige Frau soll auf dem Bahnsteig zwischen den Gleisen 13 und 14 wahllos um sich gestochen haben. Zur Tatzeit – circa 18 Uhr – waren dort viele Menschen.

Die Tatwaffe: Das Tatmesser wurde laut Polizei sichergestellt.
Die Verletzten: Mehrere Menschen sind verletzt worden. Die Polizei teilte in der Nacht mit, es seien 18 Verletzte. Zuvor hatte ein Sprecher der Feuerwehr von 17 Verletzten gesprochen. Vier von ihnen wurden demnach lebensbedrohlich verletzt, sechs weitere schwer, sieben leicht.
Das Messerverbot: Seit dem 1. Oktober 2023 besteht ein Waffenverbot rund um den Hamburger Hauptbahnhof. Mitte Dezember 2024 hatte der Senat außerdem ein Messerverbot im öffentlichen Nahverkehr erlassen.
17 Verletzte nach Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof: Viele Fragen offen
Das Motiv und die Hintergründe: Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar. Es werde geprüft, ob sich die Verdächtige in einem psychischen Ausnahmezustand befunden habe, sagte ein Polizeisprecher. Die Frau ist nach Bild-Informationen als psychisch krank bekannt. Sie habe bereits Aufenthalte in der Psychiatrie gehabt, schrieb die Bild weiter. Darüber hinaus sei sie polizeibekannt. Ein Polizeisprecher wollte sich am frühen Morgen dazu nicht äußern.
Stimme.de