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Kein Oscar für Baden-Württemberger – das sind die Gewinner der Film-Auszeichnung

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Mit 16 Nominierungen galt „Sinners“ als Oscar-Favorit am Sonntag – doch der Gewinner des Abends ist ein anderer Film. Ein Baden-Württemberger sorgte mit für die Special-Effects bei „Sinners“ – ging allerdings leer aus.


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Mit einer Rekordzahl von 16 Nominierungen ging der Oscar-Favorit „Sinners“ (deutscher Titel: „Blood & Sinners“ ins Rennen. Auch ein Baden-Württemberger war am Sonntagabend bei den Oscars in Los Angeles nominiert: Der 46-jährige Michael Ralla aus Achern im Schwarzwald ist Experte für filmische Spezialeffekte

Nach „Sinners“ war der satirische Polit-Thriller „One Battle After Another“ mit 13 Nominierungen vorne mit dabei. Letztendlich räumte „One Battle After Another“  bei den „Academy Awards“ im Dolby Theatre ab: Sechs Oscars gehen an den Politthriller von Paul Thomas Anderson, der von militanten Aktivisten in den USA erzählt. Der Vampirfilm „Blood & Sinners“ holte vier Preise und verpasste deutlich den Rekord.

Die Deutschen Michael Ralla und Guido Wolter gingen leer aus. Sie waren mit einem Team für die visuellen Effekte von „Blood & Sinners“ nominiert. Stattdessen gewann in dieser Kategorie „Avatar: Fire and Ash“.

Unter den Oscar-Nominierten sind die Spezialeffekte-Künstler Michael Ralla (46) aus Achern im Schwarzwald (rechts) und Guido Wolter (44) aus Dessau.
Unter den Oscar-Nominierten sind die Spezialeffekte-Künstler Michael Ralla (46) aus Achern im Schwarzwald (rechts) und Guido Wolter (44) aus Dessau.  Foto: Barbara Munker

Politthriller „One Battle After Another“ gewinnt die Oscars – sechs Preise

„One Battle After Another“ von Paul Thomas Anderson mit Leonardo DiCaprio erzählt von militanten Aktivisten in den USA, die sich für Migranten einsetzen und vor allem von selbstbewussten schwarzen Frauen angeführt werden.

Regisseur P. T. Anderson („Boogie Nights“, „Magnolia“, „There Will Be Blood“) wurde damit nach etlichen Nominierungen erstmals selbst ausgezeichnet – sowohl als bester Regisseur als auch für das beste adaptierte Drehbuch als auch als Mitproduzent. 

Hollywoodstar Sean Penn gewann den Oscar als bester Nebendarsteller für seine Rolle als korrupter Militär-Offizier in „One Battle After Another“, war selbst aber nicht im Saal in Hollywood. 

Zum ersten Mal wurde auch ein Oscar für das beste Casting vergeben, der an Cassandra Kulukundis für „One Battle After Another“ ging.

Diese Oscars gingen an „Sinners“ – ein Baden-Württemberger wirkte mit

Regisseur Ryan Coogler hat in „Sinners“ einen Genre-Mix um Bluesmusik, Rassismus und Vampire in den Südstaaten um das Jahr 1930 inszeniert, in dem Michael B. Jordan die Zwillingsbrüder Smoke und Stack spielt. 

Der Film „Sinners“ holte bei der 98. Oscarverleihung den Preis etwa für das beste Originaldrehbuch, die beste Filmmusik und den besten Hauptdarsteller Michael B. Jordan.  Jordan spielt in „Blood & Sinners“ eine Doppelrolle. Er setzte sich unter anderem gegen Leonardo DiCaprio durch sowie Timothée Chalamet, der für seine Rolle als Tischtennisspieler in „Marty Supreme“ nominiert war. „Marty Supreme“ ging bei neun Nominierungen völlig leer aus.

Erstmals ging der Oscar für die beste Kameraführung an eine Frau: Die US-Amerikanerin Autumn Durald Arkapaw wurde für „Blood & Sinners“ ausgezeichnet.

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