Urlaubsregionen betroffen
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Unwetter in Italien: Auswärtiges Amt warnt vor Überschwemmung und Erdrutsch

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In einigen Regionen in Italien wird über Ostern etwa vor Sturmböen, Schnee und Erdrutschen gewarnt. Betroffen sind auch Urlaubsgebiete. Bereits jetzt hat der Starkregen Folgen.


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Am Donnerstag, den 17. April, meldete die Deutsche Presse Agentur (dpa), dass in mehr als hundert italienischen Gemeinden die Alarmstufe Rot ausgelöst wurde. Behörden befürchten Sturmböen, Überschwemmungen und Erdrutsche. Bereits im Frühjahr waren verschiedene Regionen von Unwetter betroffen, mehrere Menschen kamen damals ums Leben.

Über Ostern: Hohe Niederschlagsmengen treffen beliebte Urlaubsregionen

In Italien galten am Mittwoch in etlichen Regionen noch die Warnstufe Orange oder Gelb der nationalen Zivilschutzbehörde. Darunter auch einige Urlaubsgebiete, die Regionen sind laut einer Auflistung des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) Piemont, Südtirol, Aosta-Tal, Emilia Romagna, Lombardei, Toskana, Sardinien, Umbrien und Apulien.

Das Auswärtige Amt gab eine Eilmeldung heraus, dass in den französischen und Schweizer Alpen für die kommenden Tage bis Ostermontag hohe Niederschlagsmengen, Gewitter, Unwetter und in den Alpen ab 1500 Metern Höhe Schneefälle erwartet werden. Dasselbe gelte in der Region Piemont und dem Aosta-Tal. 

Des Weiteren werden Sturmböen, Überschwemmungen und Erdrutsche, vor allem in den Regionen Südtirol, dem Piemont und der Lombardei, erwartet.

Unwetter in Italien: Auch Urlaubsregionen von Starkregen bedroht

Stand Donnerstag, sind im Norden nach heftigen Regenfällen viele Flüsse über die Ufer getreten. Besonders ist, nach Infos der dpa, die Region Piemont mit der Hauptstadt Turin betroffen. Sicherheitshalber wurden mehrere Gebiete in Flussnähe gesperrt, ebenso zahlreiche Straßen.

In einigen Gemeinden wurde an die Bevölkerung appelliert, die Häuser und Wohnungen nicht zu verlassen. Etwa die Gemeindeverwaltung der Stadt Pinerolo, empfahl den etwa 35.000 Einwohner zu Hause zu bleiben. Die Stadt liegt ungefähr 60 Kilometer von Turin entfernt. In Pinerolo wurden zwei Brücken gesperrt, weil ein Fluss am Mittwochabend über die Ufer zu treten drohte.

Vor der italienischen Küste wird im Mittelmeer mit stürmischer See und Wellen mit bis zu drei Metern Höhe gerechnet. Das nationale Amt für Zivilschutz wies auf mögliche Gewitter hin, zu denen es vielerorts kommen könnte.

Heftiger Regen in Italien: ADAC warnt Autofahrer vor Wassermassen

Der ADAC weißt auf seiner Internetseite daraufhin, dass mit Straßensperrungen vielerorts in Italien gerechnet werden muss. Der ADAC warnt Autofahrer: „Fahrzeuge könnten von den Wassermassen weggerissen werden.“ Bahnreisende in Italien sollten sich demnach bei der italienischen Trenitalia über Ausfälle und Verspätungen informieren. 

Außerdem könne es auch zu Störungen im Flug- und Fährverkehr kommen. Für Campingurlauber seien vor allem Plätze an Flüssen, in Hanglagen oder engen Tälern gefährdet. Urlaubern in Italien wird geraten, die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte zu folgen. Für anstehende gebuchte Reisen empfehle es sich beim Veranstalter nach Einschränkungen und Änderungen zu fragen.

Unwetter betrifft neben Norditalien auch Urlaubsregionen in der Schweiz

Für die südlichen Kantone Wallis und Tessin in der Schweiz gab es, laut dpa-Bericht, Wetterwarnungen, hier gibt es zu Ostern ebenfalls viele Ferienbesucher. Unter anderem im Saastal und Mattertal kündigte der Warndienst Alertswiss Starkregenfälle an. Durch die Täler fährt eine Bahn nach Zermatt am Matterhorn, gewarnt wurde vor möglichen Überschwemmungen und Murgängen – eine Art Erdrutsch.

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