Wiesbaden (dpa)

Immer mehr Radfahrer sterben im Straßenverkehr

  
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Fast jedes zweite tödlich verunglückte Opfer saß auf einem E-Bike. Viele sind über 65. Welche Rolle Autofahrer bei Unfällen spielen, zeigt die neue Statistik.

Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Radlerinnen und Radler ist weiter angestiegen. (Archivbild)
Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Radlerinnen und Radler ist weiter angestiegen. (Archivbild)  Foto: Marcus Golejewski/dpa

Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Fahrradfahrer- und -fahrerinnen ist im vergangenen Jahr auf 462 gestiegen. Das waren 3,8 Prozent mehr als im Jahr 2024, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Nach vorläufiger Statistik war jeder sechste (16,4 Prozent) im Straßenverkehr getötete Mensch mit dem Fahrrad unterwegs. Fast jedes zweite Opfer saß auf einem umgangssprachlich als E-Bike bezeichneten Pedelec.

Im Vergleich zu 2015 nahm die Zahl der getöteten Radlerinnen und Radler um 20,6 Prozent zu. Der Anstieg sei auf die zunehmende Zahl von getöteten Pedelec-Nutzern zurückzuführen, erläuterte das Bundesamt. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 wurden in dieser Gruppe 217 Getötete erfasst, 2015 waren es 36 Getötete.

Menschen über 65 besonders gefährdet

Besonders gefährdet im Straßenverkehr sind laut Statistik ältere Radfahrende. Im Jahr 2025 waren 61,5 Prozent der tödlich verunglückten Fahrradfahrerinnen und -fahrer 65 Jahre und älter. Lag deren Anteil bei tödlich Verunglückten mit Fahrrädern ohne Hilfsmotor bei 56,3 Prozent, waren es in der Gruppe der getöteten Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer 67,3 Prozent.

An einem Großteil (66,5 Prozent) der insgesamt 95.794 statistisch erfassten Fahrradunfälle mit Personenschaden war eine zweite Verkehrsteilnehmerin oder ein zweiter Verkehrsteilnehmer beteiligt. In 69,8 Prozent dieser Fälle handelte es sich dabei um eine Autofahrerin oder einen Autofahrer (44.463 Unfälle).

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