Brandgefahr: Großer Rückruf betrifft Automarken wie Opel, Peugeot, Fiat und Co.
Schlimmstenfalls droht ein Motorbrand: Die Stellantis-Marken sind von einem großen Auto-Rückruf betroffen. Autofahrer sollten sich dringend um einen Termin beim Händler kümmern.
Weltweit sind laut ADAC rund 750.000 Fahrzeuge von einem Rückruf betroffen. Es droht Brandgefahr: Wegen eines möglichen Problems mit der Hochdruck-Kraftstoffleitung muss auch der Stellantis-Konzern aktuell einen verpflichtenden Rückruf durchführen, rund 85.000 Fahrzeuge von Opel, Peugeot, Fiat, Citroën, DS, Lancia und Alfa Romeo sind betroffen.
Schlimmstenfalls droht ein Motorbrand – großer Auto-Rückruf läuft
Bei bestimmten Modellen könne es aufgrund gelöster Muttern zu Kraftstofflecks an der Hochdruckleitung kommen, erläutert Stellantis in einer Mitteilung.
Dies kann den offiziellen Angaben zu einem höheren Kraftstoffverbrauch und „im schlimmsten Fall“ zu einem Motorbrand führen. Und die Brandgefahr ist ganz real, denn laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden im Kontext des Rückrufes schon elf Brandfälle (Stand Juni 2025) bekannt.
Wer ist betroffen? So werden Autohalter über den Rückruf informiert
Der Konzern kontaktiert die Halter betroffener Autos per Brief und bittet sie „dringend, umgehend einen Termin bei ihrem Händler zu vereinbaren, um das Problem zu beheben.“
Die Nachbesserung besteht laut Stellantis aus dem Nachziehen der Mutternverbindungen an der Hochdruckleitung und bestimmter Schrauben. „Dies dauert weniger als eine halbe Stunde und ist kostenlos“, heißt es in einer Mitteilung.
Betroffen sind laut Stellantis verschiedene Modelle der Produktionsperiode von Januar 2023 bis Mai 2025 – abhängig vom Modell. Vereinzelte Modelle können Stellantis zufolge auch noch aus dem Jahr 2022 betroffen sein.
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