Filmbranche
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Gerd Nefzer aus Schwäbisch Hall erneut für Oscar nominiert

   | 
Lesezeit  1 Min
Erfolgreich kopiert!

Für die Spezialeffekte im Film „Dune: Part Two“ ist Gerd Nefzer aus Schwäbisch Hall erneut für einen Oscar nominiert worden. Es wäre nicht sein erster.   


Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Anfang März vergibt die Filmbrache die begehrten Oscars – zum 97. Mal. Unter den Kandidaten für eine Nominierung gibt es auch deutsche Hoffnungen, unter anderem Gerd Nefzer. Er stammt aus Schwäbisch Hall und hat bereits zwei Oscars erhalten. Seit Montagnachmittag ist klar: Nefzer ist erneut nominiert. 

Gerd Nefzer erneut für Spezialeffekte-Oscar nominiert

Der Schwäbisch Haller ist in der Kategorie „Visual Effects“ für die Spezialeffekte im Film „Dune: Part Two“ gemeinsam mit Paul Lambert, Stephen James und Rhys Salcombe nominiert. Das geht aus dem Livestream der Nominierungs-Verkündung hervor.

Auch auf der offiziellen Liste der Academy Of Motion Picture Arts And Sciences tauchen die Namen auf. Die konkurrierenden Filme bei den Spezialeffekten sind: „Alien: Romulus“, „Better Man“, „Kingdom oft the Planet of the Apes“ und „Wicked“. 

2022 wurde Nefzer für den ersten Teil von „Dune“ ausgezeichnet, zuvor bereits für „Blade Runner 2049“.      

Film aus Deutschland in der Oscar-Kategorie „International Feature Film“ nominiert

Das Drama „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ des in Hamburg lebenden iranischen Regisseurs Mohammad Rasoulof ist für Deutschland in der Sparte International Feature Film für einen Oscar nominiert. Das gab die Film-Akademie in Los Angeles bekannt.

Im vorigen Jahr hatte es für Deutschland das Drama „Das Lehrerzimmer“ von Regisseur Ilker Çatak in die Oscar-Endrunde geschafft, ebenso war der deutsche Regisseur Wim Wenders mit „Perfect Days“ für Japan nominiert.

„September 5“ für Oscar als bestes Drehbuch nominiert

Auch der deutsche Film „September 5“ über das Olympia-Attentat 1972 in München hat Chancen auf einen Oscar. Regisseur und Autor Tim Fehlbaum, Drehbuchautor Moritz Binder und Co-Autor Alex David sind für das beste Drehbuch nominiert. 

In der Kategorie sind außerdem die Drehbuchschreiber der Filme „Anora“, „The Brutalist“, „A Real Pain“ und „The Substance“ nominiert.

Edward Bergers „Konklave“ mit Chance auf acht Oscars

Der in Wolfsburg geborenen Filmemacher Edward Berger sahnte mit dem Vatikan-Thriller „Konklave“ acht Nominierungen ab. Es winkt der Spitzenpreis als „Bester Film“ und unter anderem in Sparten wie adaptiertes Drehbuch, Hauptdarsteller (Ralph Fiennes) und Kostümdesign (Lisy Christl). 

Berger triumphierte schon 2023 mit seinem Kriegsfilm „Im Westen Nichts Neues“ bei der Oscar-Gala mit vier Preisen, darunter als bester Internationaler Film. Gold gab es damals auch für die beste Filmmusik von Volker Bertelmann. Der Düsseldorfer Komponist, unter dem Künstlernamen Hauschka bekannt, ist auch mit der Filmmusik für „Konklave“ im Oscar-Rennen. 

Nach oben  Nach oben