Gebäude zerstört

Brand in Freizeitpark in Bayern kurz vor Saisonstart – Feuerwehr verhindert Explosion

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In einem Freizeitpark im fränkischen Geiselwind ist ein Feuer ausgebrochen. Durch den Brand wurden mehrere Gebäude zerstört. Die Feuerwehr ist auch am Montagmittag noch im Einsatz – und verhindert eine Explosion.

von unserer Redaktion und dpa

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Bei einem Feuer im "Freizeit-Land Geiselwind" sind mehrere Gebäude und Fahrzeuge zerstört wurden. Und das nur kurz vor Saisonstart. Verletzte gab es nach bisherigen Polizeierkenntnissen nicht. Sachverständige sollen nun die Brandursache herausfinden. Trotz der Zerstörungen soll der Park wie geplant am 29. März in seine neue Saison starten. 

Das Feuer war am Morgen gegen 4.15 Uhr gemeldet worden. Die Einsatzkräfte konnten schon bei der Anfahrt viel Rauch und bis zu 20 Meter hohe Flammen erkennen, wie der Erste Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Geiselwind, Johannes Hofmann, der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Wir haben viele Wehren aus dem gesamten Landkreis Kitzingen und aus dem Nachbarregierungsbezirk Schlüsselfeld nachalarmiert, weil anfangs die Wasserversorgung etwas brenzlig war hier."

Brand in "Freizeit-Land Geiselwind" – Restaurant und Kiosk kurz vor Saisonstart zerstört

Schnell sei klar gewesen, dass die betroffenen Gebäude, darunter ein Restaurant und ein Kiosk, nicht zu retten gewesen seien. "Die Gebäude waren verloren. Wir haben uns nur noch darauf gestützt, die Nebengebäude zu schützen, was uns auch so weit jetzt gelungen ist", sagte Hofmann. Das Feuer sei dann rasch unter Kontrolle gewesen, die Nachlöscharbeiten liefen an. Ein Bagger sollte später die Trümmer auseinanderziehen, um Restlöscharbeiten zu ermöglichen.

Im "Freizeit-Land Geiselwind" hat es kurz vor dem Saisonstart gebrannt.
Im "Freizeit-Land Geiselwind" hat es kurz vor dem Saisonstart gebrannt.  Foto: Pia Bayer (dpa)

Inhaber des Freizeitparks ist ein Betrieb mit Sitz im oberfränkischen Coburg. Laut Park-Homepage soll die Saison am 29. März beginnen. Derzeit laufen dort nach Polizeiangaben Vorbereitungsarbeiten für den Start nach der Winterpause. "Der Saisonstart findet wie geplant statt, und wir freuen uns trotz dieses Vorfalls auf unsere Gäste und das bunte Treiben der Besucher im Park", teilte ein Park-Sprecher wenige Stunden nach dem Feuer mit. Nach seinen Angaben arbeiten in der Saison bis zu 250 Menschen auf dem Areal, derzeit sind es für die Vorbereitungen etwa 30. 

Explosion verhindert: Feuerwehr-Einsatz kurz vor Saisonstart in Freizeitpark

Von dem Brand sei die Gastronomie "Bauernschänke", die darin befindliche Küche, das IT-Büro mit Serverraum und eine Sanitäranlage betroffen gewesen, teilte der Sprecher mit. Wegen des Brandes sperrten Einsatzkräfte eine anliegende Staatsstraße in beide Fahrtrichtungen, die Autobahn 3 war weiter befahrbar.

Die Feuerwehr rückte in den frühen Morgenstunden mit einem Großaufgebot zum Brandort aus. "In der Spitze hatten wir circa 150 Einsatzkräfte aus dem ganzen Landkreis Kitzingen und aus dem Nachbarregierungsbezirk Schlüsselfeld im Einsatz", sagte Hofmann. Weil unmittelbar neben dem Feuer ein Gastank stand, musste dieser entsprechend gesichert werden, um eine Explosion zu verhindern, wie eine dpa-Reporterin berichtete. Mit Tageslicht wurde das Ausmaß des Brandes deutlich – abgebrannte Bäume, verkohlte Holzbalken, Gerippe von Fahrzeugen und Gebäuden. 

Ein Kiosk und der Gaststättenbereich im Eingang des Freizeitparks sind vollständig zerstört. Die Löscharbeiten dauern an.
Ein Kiosk und der Gaststättenbereich im Eingang des Freizeitparks sind vollständig zerstört. Die Löscharbeiten dauern an.  Foto: Pia Bayer (dpa)

Das "Freizeit-Land Geiselwind" ist über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt und liegt an der Autobahn 3 zwischen Nürnberg und Würzburg. Es existiert seit 1969 und verfügt über etwa 120 Fahrgeschäfte und Attraktionen, darunter mehrere Achterbahnen und Shows. Auch viele Tiere gibt es auf dem Areal - sie kamen nach Worten eines Polizeisprechers nicht zu Schaden.

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