Deutsche Bahn spricht von Hackerangriff – Störung bei Buchungssystem
Bei der Deutschen Bahn gab es am Mittwochmorgen Probleme bei den Auskunfts- und Buchungssystemen. Grund für die Störungen ist nach eigenen Angaben ein Hackerangriff.
Die Deutsche Bahn ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Das teilt das Unternehmen mit. Betroffen sind die Auskunfts- und Buchungssysteme „DB Navigator“ und die Webseite bahn.de. Auf beiden Systemen können Kunden üblicherweise unter anderem Fahrplanauskünfte einholen und Fahrkarten buchen.
Inzwischen stehen die Systeme wieder zur Verfügung, wie die Bahn mitteilte. Über mögliche Urheber des Angriffs machte der Konzern keine Angaben.
Systeme bei der Deutschen Bahn sind durch Hackerangriff stark beeinträchtigt
Kunden der Deutschen Bahn waren erneut mit Problemen bei den Auskunfts- und Buchungssystemen konfrontiert. Aufgrund einer IT-Störung sei es seit dem Morgen erneut zu Auswirkungen auf diese Systeme gekommen, teilte die Bahn mit. Die IT-Fachleute des Konzerns arbeiteten demnach an der Ursachenanalyse und an einer Entstörung.
Schon am Dienstagnachmittag hatte es IT-Schwierigkeiten gegeben. Auf den betroffenen Systemen können Kunden üblicherweise unter anderem Fahrplanauskünfte einholen und Fahrkarten buchen. Nachdem die Systeme am Abend wieder „weitgehend stabil“ liefen, wie die Bahn mitteilte, gab es am Mittwochmorgen erneut Probleme mit den Systemen.
Deutsche Bahn: Abwehrmaßnahmen wirkten gegen Hackerangriff
„Unsere Abwehrmaßnahmen haben gegriffen, um die Auswirkungen für unsere Kunden zunächst so gering wie möglich zu halten“, teilte ein Bahnsprecher mit. Dennoch sei es zu vorübergehenden Einschränkungen in den Auskunfts- und Buchungssystemen gekommen.
Bei der Attacke handelte es sich nach Angaben der Bahn um einen DDoS-Angriff. Ein DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) ist eine digitale Überlastungsattacke: Dabei schicken tausende gekaperte Computer oder Geräte gleichzeitig so viele Anfragen an eine Website oder eine App wie den «DB Navigator», dass diese in die Knie gehen. Für die Nutzer sieht das so aus, als sei die Seite offline, obwohl sie technisch nicht zerstört wurde. Ziel solcher Angriffe ist es meist, Unternehmen oder Behörden zu erpressen, zu sabotieren oder politisch unter Druck zu setzen.
Stimme.de