Nauen (dpa/tmn)
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Flammkuchen daheim: 5 Profi-Tricks für die schnelle Nummer

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Schmand mit acht Kräutern, kein Hefeteig und 300 Grad im Ofen: So wird Flammkuchen zu Hause richtig knusprig – und das ganz ohne Stress!

Der Klassiker nach Elsässer Art: Flammkuchen mit Lauch, Speck und Zwiebeln.
Der Klassiker nach Elsässer Art: Flammkuchen mit Lauch, Speck und Zwiebeln.  Foto: Nico Tapia/dpa-tmn

Dünner, knuspriger Boden, cremiger Belag mit einem Mix aus salzigen und leicht süßlichen Zutaten - und natürlich frisch aus dem Ofen serviert: So wünscht man sich einen idealen Flammkuchen als gemütliches Abendessen daheim oder schnellen Snack, wenn Gäste kommen. Dafür soll er aber dennoch schnell und unkompliziert zuzubereiten sein. Geht das?

«Ja», sagt Ina Tolle aus dem brandenburgischen Nauen, die mit ihrem Mann Johannes auf Messen, Festen und Feiern als Eventcaterer «Tolle Flammkuchen» anbieten. Die Expertin verrät 5 überraschend einfache, aber sehr wirkungsvolle Tricks für die schnelle Zubereitung zu Hause: 

Auf keinen Fall Hefeteig

Ein Teig ist aus 200 g Mehl, 110 ml Wasser, 1 EL Öl, und 1 TL Salz schnell gemacht. Er muss so lange geknetet werden, bis er nicht mehr an den Händen klebt. Ansonsten kommt noch etwas Mehl dazu. Aus Tolles Sicht spricht aber auch nichts dagegen, Fertigteig aus dem Kühlregal zu nehmen: «Es darf aber auf keinen Fall ein Hefeteig sein.» Sonst bleibt er nicht dünn genug.

8 verschiedene Kräuter für den Schmand 

«Auch wenn es schnell gehen soll, ist es keine gute Idee, den Schmandbecher einfach nur aufzureißen und damit den Teig zu bestreichen», sagt Ina Tolle. Damit der Geschmack perfekt wird, schwört sie neben Pfeffer und Salz auf 8 verschiedene Kräuter, mit denen der Schmand zuvor verfeinert werden sollte. Das sind:

  • Koriander
  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • Sellerie
  • Basilikum
  • Majoran
  • Thymian
  • Tomatensalz

Keine Tiefkühl-Produkte als Belag 

Als Belag taugt, was der Kühlschrank so hergibt: Das reicht von klassischem Räucherschinken, Speck und Zwiebeln über Räucherlachs, Putenschinkenwürfel, Salami bis zu Ziegenkäse und Grillgemüse. «Was aber auf keinen Fall rauf kann, ist TK-Ware, etwa tiefgefrorene Champignons. Denn dadurch saugt sich der Teig mit Flüssigkeit voll und wird klitschig», erklärt Ina Tolle. 

Alle Beläge in gleicher Dicke 

Eine Zutat ist noch nicht durch, die andere schon fast verbrannt? Damit die Toppings nach dem Backen nicht unterschiedlich durch sind, gilt die Faustregel: «Alle Beläge müssen die gleiche Dicke haben», so Tolle.

Richtig heiß Backen 

«Der Ofen muss richtig heiß sein, am besten 300 Grad», so Tolles Erfahrung. Sie empfiehlt auch für daheim, einen Pizzastein zu nutzen. Zuvor maximal aufgeheizt könne er enorme Wärme speichern und gibt diese beim Backen schlagartig an den Teig ab. Das poröse, aber feuerfeste Material aus Schamotte oder Cordierit entzieht dem Teig zudem Feuchtigkeit, was zu einem besonders knusprigen Boden führt.

Ein schneller Belag aus Dingen, die der Kühlschrank hergibt: Tomaten, Salami, Goudakäse.
Ein schneller Belag aus Dingen, die der Kühlschrank hergibt: Tomaten, Salami, Goudakäse.  Foto: Nico Tapia/dpa-tmn
Ein Flammkuchen für alle, die sich nicht entscheiden können: Der Belag auf dem Kräuterschmand reicht von Spinat, Räucherlachs bis zu Lauch.
Ein Flammkuchen für alle, die sich nicht entscheiden können: Der Belag auf dem Kräuterschmand reicht von Spinat, Räucherlachs bis zu Lauch.  Foto: Nico Tapia/dpa-tmn
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