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Fahrbericht

VW Passat Variant: Der Kombi ist sehr komfortabel und vor allem geräumig

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Die neue Generation des VW Passat Variant steht mit einer großen Motorenauswahl bei den Händlern. Mit dem 150 PS starken Diesel ist man sehr sparsam unterwegs. Was der große Kobi der Wolfsburger sonst noch kann.

Optisch haben die Designer nachgeschärft. Vorne wirkt der Passat Variant kraftvoller mit dem markanten Kühlergrill und den neuen Scheinwerfern. In der Länge hat der Kombi um 14 Zentimeter zugelegt.
Optisch haben die Designer nachgeschärft. Vorne wirkt der Passat Variant kraftvoller mit dem markanten Kühlergrill und den neuen Scheinwerfern. In der Länge hat der Kombi um 14 Zentimeter zugelegt.  Foto: VW

Bei Volkswagen läuft die Modelloffensive ungebremst weit. In diesem Jahr liegt der Fokus vor allem auf preisgünstigeren E-Autos wie dem ID.Polo, den es zu Preisen für um die 25.000 Euro geben soll. Aber auch bei den Verbrennern hat Europas größter Autobauer in den vergangenen zwei Jahren sein Portfolio erneuert. Mit der neunten Generation des Passat etwa setzt VW die Erfolgsgeschichte des Bestsellers, der inzwischen schon über 34 Millionen mal verkauft wurde, fort. Den Wagen der Mittelklasse gibt es nur noch als Kombi namens Variant (ab 42.540 Euro).

CW Passat Variant: Hoher Langstreckenkomfort

Der VW Passat ist über Jahrzehnte hinweg Liebling der Vertreter, Firmenwagenfahrer und auch vieler Familien. Warum das so ist, das lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes erfahren: Im Passat fühlt man sich auf Anhieb einfach wohl und geborgen. Der Komfort ist extrem hoch, innen ist es sehr leise und vibrationsarm. Gerade Vertreter, die sehr viel unterwegs sind und lange Strecken abspulen, werden, feststellen: Auch nach 400, 500 Kilometern steigt man entspannt aus. Eine Schippe draufgelegt hat Europas größter Autobauer bei der Qualität, die man beim ersten Platz nehmen sehen und spüren kann.

Der mittig platzierte Touchscreen hat bis zu 15 Zoll Größe und eine vereinfachte Menü-Führung. Verbessert wurde auch die Sprachbedienung. Am Lenkrad gibt es richtige Schalter.
Der mittig platzierte Touchscreen hat bis zu 15 Zoll Größe und eine vereinfachte Menü-Führung. Verbessert wurde auch die Sprachbedienung. Am Lenkrad gibt es richtige Schalter.  Foto: VW

VW Passat Variant: Knöpfe am Lenkrad, Touchscreen in der Cockpit-Mitte

Optional lässt sich der Wagen mit viel Komfort vollpacken, die Sitze etwa lassen sich nicht nur heizen, sondern auch kühlen. Der mittig platzierte Touchscreen hat bis zu 15 Zoll Größe und eine vereinfachte Menü-Führung. Verbessert wurde auch die Sprachbedienung. Und wer es trotz der voranschreitenden Digitalisierung lieber klassisch mag, findet am Lenkrad zahlreiche Knöpfe für die Bedienung verschiedenster Funktionen. Mehr Ablageflächen finden sich in der Mittelkonsole, da der Wahlhebel fürs Automatikgetriebe nun ans Lenkrad gewandert ist. Apropos: Handschalter gibt es für den Kombi keine mehr.

VW Passat Variant: Mehr Beinfreiheit hinten und riesiger Kofferraum

Optisch haben die Designer nachgeschärft. Vorne wirkt der Passat kraftvoller mit dem markanten Kühlergrill und den neuen Scheinwerfern. In der Länge hat der Kombi um 14 Zentimeter zugelegt. Das schafft zum einen mehr Platz für die Passagiere auf der Rückbank, die fünf Zentimeter mehr Beinfreiheit haben. Zudem legt das Volumen des Kofferraums um 40 auf mindestens 690 Liter zu. Wer die Rückbank umlegt, hat bis zu 1920 Liter Stauraum zur Verfügung. Platzprobleme sehen definitiv anders aus. Euro.

VW Passat Variant: Benziner, Diesel und Plug-in-Hybride

Groß ist die Auswahl bei den Antrieben. VW bietet für den Passat Variant Benziner, Diesel und  Plug-in-Hybride mit um die 100 Kilometer rein elektrischer Reichweite an. Wer zum Diesel 2,0 TDI mit 110 kW/150 PS Leistung greift, dem zeigt der Bordcomputer bei vollem Tank 900 Kilometer und mehr Reichweite an. Wer den großen Kombi auf der Autobahn bei 120 km/h gemächlich rollen lässt, kommt mit knapp über fünf Litern pro 100 Kilometern aus. Insgesamt notierten wir inklusive Landstraßen und Fahrten durch die Stadt einen Schnitt von glatt sechs Litern (159 g/km).

In der Ausstattungslinie Elegance kostet der Passat Variant mit dem 150 PS starken Selbstzünder ab 56.325 Euro. Wer großen Wert auf einen guten Sound im Auto legt, sollte 910 Euro extra für das Soundsystem von Harman Kardon mit elf Lautsprechern und 700 Watt Leistung investieren. Glanzgedrehte 18-Zöller schlagen noch einmal mit 1125 Euro zu Buche. Sie verleihen dem Lastesel aber noch einmal etwas mehr Dynamik.

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