Yokohama (dpa/tmn)

Nissan bringt dritte Generation des Juke als Elektroauto

  
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Wem der Leaf zu brav ist und der Micra zu sehr nach Renault R5 aussieht, dem macht Nissan bald ein neues Angebot: Ab nächstem Jahr gibt es auch den vorwitzigen Juke als E-Modell.

Der neue vollelektrische Nissan Juke soll 2027 auf den Markt kommen.
Der neue vollelektrische Nissan Juke soll 2027 auf den Markt kommen.  Foto: Nissan/dpa-tmn

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei: Nach Leaf und Micra bereitet Nissan deshalb jetzt für Europa einen dritten elektrischen Pkw vor und hat dafür den Juke EV in Aussicht gestellt.

Das frech gezeichnete SUV-Coupé für die Kompaktklasse wurde jetzt in Yokohama enthüllt und soll ab Frühjahr 2027 im britischen Sunderland vom Band laufen.

Viele Karosserie-Details, die wie gefaltet wirken

An der Karosserie liefert der kompakte Crossover viele Details, die wie gefaltet wirken. Das kann an Origami oder die Oberfläche eines geschliffenen Diamanten erinnern. Unkonventionelles Design gehört seit Ersteinführung des Modells 2010 zum Juke. Der neue bleibe dieser Linie treu, so das Unternehmen.

Die technische Basis für den Fünfsitzer liefert der im letzten Jahr eingeführte Leaf, von dem der Juke auch Akkus und Antrieb übernimmt. Zwar nennt Nissan noch keine Details, doch sind deshalb Motoren mit 130 kW/177 PS und 160 kW/218 PS sowie Akkus mit 52 oder 75 kWh zu erwarten, mit denen Reichweiten von rund 600 Normkilometern möglich sein sollten.

Wie viel mag der Neue wohl kosten?

Auch beim Preis gibt der Leaf die Richtschnur vor: Er ist eine halbe Nummer größer als der Juke und steht aktuell mit mindestens 35.950 Euro in der Liste. 

Der aktuelle Juke bleibt zwar als Hybrid für derzeit 29.750 Euro im Programm, doch dürfte sich dieser Preis mit Batterie statt Benzintank kaum halten lassen.

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