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Neuer Radweg zwischen Richen und Berwangen

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Der neue Radweg zwischen Richen und Berwangen ist schon weit fortgeschritten. Doch nun sorgt die Gewässerrandstreifen-Verordnung für Kopfzerbrechen. Was bereits erreicht wurde und wo es beim Bau des Radwegs noch hakt:

Radweg-Lückenschluss schon weit fortgeschritten: Mitarbeiter der Firma Wolf&Müller mit dem Asphaltfertiger im Wald bei Richen.
Foto: privat
Radweg-Lückenschluss schon weit fortgeschritten: Mitarbeiter der Firma Wolf&Müller mit dem Asphaltfertiger im Wald bei Richen. Foto: privat  Foto: privat

Der neue Radweg zwischen Richen und Berwangen ist westlich vor dem Abzweig der Kreisstraße K2052 Richtung Gemmingen angekommen. Für die weitere Fortführung des Asphaltbandes entlang des Birkenbachs sind auf Berwanger Gemarkung jetzt wichtige Fragen zum weiteren Trassenverlauf zu klären.

Bisher lief alles wie am Schnürchen: Die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt der neuen Radwegeverbindung sind weit fortgeschritten. Mitarbeiter der Firma Wolf & Müller haben den Asphaltfertiger die rund 2,1 Kilometer lange Strecke parallel der Landesstraße L1110 und des Birkenbachs bis an die Berwanger Gemarkung herangeführt. „Damit ist ein wichtiger Schritt für ein größeres interkommunales Projekt getan – den Radweg von Eppingen nach Bad Wimpfen“, heißt es aus dem Eppinger Rathaus.

Wie der neue Radweg zwischen Richen und Berwangen ausgestattet ist

Der Teilabschnitt Richen–Berwangen ist mit insgesamt 3,25 Kilometern Teil der 24 Kilometer langen Radverbindung zwischen dem Elsenztal- und dem Neckartalradweg. Während der überwiegende Teil der Strecke bereits asphaltiert ist, stellte gerade dieser Abschnitt bislang eine Lücke dar: Er war lediglich geschottert und führte stellenweise über die Kreisstraße 2052 – für Radfahrerinnen und Radfahrer wenig komfortabel und sicher. Das soll sich nun ändern.

In einem zweiten Schritt ist der Bau einer Radwegebrücke über den Berwanger Bach vorgesehen. Diese Brücke ermöglicht eine direkte und sichere Verbindung zum Wiesenweg nach Berwangen und macht den Umweg über die Kreisstraße überflüssig. „Ziel ist eine durchgehend asphaltierte, sichere und attraktive Radverbindung bis nach Bad Wimpfen“, so die Eppinger Stadtverwaltung, die den Radweg im Auftrag des Landes realisiert.

Welche Bedeutung die Verbindung für die Region hat

Die neue Strecke verbessere die Anbindung von Arbeitsplatzschwerpunkten und Schulstandorten im Raum Eppingen erheblich. Berufs- und Ausbildungspendler ebenso wie Menschen, die zum Einkaufen oder für Besorgungen unterwegs sind, profitieren von kürzeren Fahrzeiten und mehr Sicherheit. Gleichzeitig werde der Radverkehr insgesamt gestärkt.

Den Nutzen der bald durchgängig asphaltierten Verbindung betont auch der Kirchardter Bau- und Ordnungsamtsleiter Michael Baumgartner. Es handele sich um den meistbefahrenen Radweg in Kirchardt. Die Verbindung sei insbesondere für den Freizeitverkehr „von erheblicher Bedeutung“.

Diese beiden Möglichkeiten gibt es, den Weg in Berwangen fortzusetzen

Bevor der Weg weitergebaut werden kann, muss auf Berwanger Seite ein Problem gelöst werden. Weil die bestehende geschotterte Trasse 50 Zentimeter dicht neben dem Birkenbach verläuft, die Gewässerrandstreifenverordnung jedoch zehn Meter Abstand vorschreibt, muss entweder der Weg oder das Gewässer verlegt werden.

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