Neuer Radweg sorgt für Sperrung der Kreisstraße Gemmingen-Massenbachhausen
Kreisstraße zwischen Massenbachhausen und Gemmingen wird drei Monate lang gesperrt. Nur Busse werden durchgelassen. Das sind die Gründe für die monatelange Sperrung:

Drei Monate ist die Kreisstraße K2049 zwischen Gemmingen und Massenbachhausen gesperrt. Der Grund: Das Gemminger Bauunternehmen Reimold baut im Auftrag des Landkreises Heilbronn einen straßenbegleitenden Radweg. Mit den umfangreichen Baumrodungen wurde bereits Ende des vergangenen Jahres begonnen.
Während der Bauzeit wird nur der Bus durchgelassen. Der Grund für die Sperrung der Straße ist, dass die Baufirma ungehindert und damit schneller arbeiten kann, wie Gemmingens Bürgermeister Timo Frei und Massenbachhausens Hauptamtsleiterin Theresa Gropp bestätigen.
In diesen Schritten wird der Radweg zwischen Gemmingen und Massenbachhausen gebaut
Erste Gespräche zum Bau des straßenbegleitenden Radwegs gab es mit den beiden Gemeinden bereits 2019, die Planung durch das Ingenieurbüro Ippich startete 2021. Im Folgejahr wurde der entsprechende Grunderwerb getätigt. 2025 flatterte die Förderzusage im Rahmen des Förderprogramms „Stadt und Land“ für den Neubau einer 1,6 Kilometer langen Strecke entlang der K2049 ins Haus, berichtet die Pressestelle der Kreisverwaltung.
Die bereits angelaufene Umsetzung erfolgt nun in drei Schritten: Der erste Abschnitt ist der vom Massenbacher Weg in Gemmingen über die Birkenhöfe bis zur Kreisstraße. Beim zweiten Bauabschnitt handelt es sich um den Bau des neuen Geh- und Radwegs parallel zur K2049 mit einer Länge von 1,6 Kilometern. Der Weg wird 2,50 Meter breit ausgebaut, wobei der Abstand zum Straßenrand 1,75 Meter beträgt.
Das kostet die neue Ortsverbindung entlang der Kreisstraße K2049
Der dritte Bauabschnitt ist die Sanierung des asphaltierten Wirtschaftswegs bis nach Massenbachhausen. Auf Massenbachhausener Gemarkung würden bereits bestehende Trassen genutzt, zusätzliche Versiegelung somit minimiert“, versichert die Hauptamtsleiterin.
Die Gesamtkosten für den neuen Geh- und Radweg zwischen den beiden Gemeinden belaufen sich auf 1,8 Millionen Euro, wobei die Fördersumme 1,2 Millionen Euro beträgt. Der Landkreis Heilbronn trägt dabei den Löwenanteil. Massenbachhausen und Gemmingen teilen sich die Restkosten gemäß der Streckenlänge auf ihrer Gemarkung. Als Bauzeit nennt die Kreisverwaltung den Zeitraum von Januar bis Juni 2026.
Warum der neue Radweg zwischen Gemmingen und Massenbachhausen wichtig ist
Der Radweg ist sowohl für Gemmingen als auch für Massenbachhausen bedeutsam. „Zahlreiche Kinder und Jugendliche aus Richtung Massenbachhausen besuchen unsere Wolf-von-Gemmingen-Gemeinschaftsschule“, berichtet Frei. Die Schule sei ständig am Wachsen, die Grenze von 700 Schülern habe sie bereits überschritten. „Es gibt jetzt erstmals eine vierzügige Klassenstufe“, so der Bürgermeister. Hauptamtsleiterin Theresa Gropp ergänzt aus Sicht von Massenbachhausen: „Unsere Badegäste können dann viel besser das Imre-Gutyan-Freibad in Gemmingen erreichen.“
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