Wo das Dessert den Namen ziert

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Markus Arnold vom Eiscafé Restaurant Huber in Bad Rappenau setzt auf Eis und mehr

Von Steffan Maurhoff

Keine andere Gaststätte von Bad Rappenau bekommt selbst von Zugezogenen in kürzester Zeit den leckeren Namenszusatz Eis - jeder kennt den Eis-Huber. Eigentlich heißt es ja richtigerweise Eiscafé Restaurant Huber. Jedenfalls ist das seit 15 Jahren so, als Markus Arnold als Urenkel von Firmengründer Friedrich Huber in vierter Generation das Haus übernahm. Arnold, der zuvor im Schlosshotel Heinsheim und im Neckarsulmer Hotel Post gekocht hatte, baute den elterlichen Betrieb vom reinen Eiscafé zum Restaurant-Eiscafé um. Eine der ersten Investitionen damals war die Anschaffung von 36 großen Tellern. Eine Zahl, die für die heute mehr als 130 Plätze im Restaurant bei weitem nicht mehr ausreichen würde. "70 Prozent unseres Umsatzes machen wir mit Essen, der Rest ist Eis", schmunzelt der Chef des Bad Rappenauer Familienbetriebs über den sich trotzdem hartnäckig haltenden Namen Eis-Huber. Dabei bieten Markus Arnold und sein Team einen Komplettservice: "Wir machen alles außer Frühstück: Mittagstisch, Kaffee, selbst gemachten Kuchen, natürlich das Eis . . ." Ein guter Schluss ziert eben alles, und sei es als Dessert. Dafür zeichnet Senior Kurt Arnold verantwortlich, der Vater des heutigen Küchenchefs. Nur so viel sei über das Eis verraten: Die Ingredienzien werden eigens aus Sizilien importiert.Markus Arnold bezeichnet seine Küche als "gutbürgerlich mit gehobenem Anspruch". Die Speisekarte wechselt mit der Saison, und Petra Arnold kauft gern Frisches vom heimischen Bauern ein. Die gelernte Metzgerin an der Seite von Markus Arnold hat 2003 ein Steckenpferd für sich entdeckt: den Büffetservice und das Catering von Kulturveranstaltungen im benachbarten Wasserschloss. Dort gibt es nur eine kleine Teeküche, so dass das Hubersche Team zum kulinarischen auch den logistischen Purzelbaum hinlegen muss, um die Gäste zufrieden zu stellen. Dieses Frühjahr bat Markus Arnold zu seiner ersten Spargelgala ins Wasserschloss: "Das ist super angekommen." Fortsetzung folgt: Im Herbst ist bereits ein Hubertusmahl geplant.

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